Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Tops & Flops der Redaktion

Meckernder Boss und Anti-Stress-Mittel

Range Rover 4.2, Schnee, Malanie mit Hund Anna, Kamin Foto: Hardy Mutschler 51 Bilder

Die Tops und Flops der Woche sind geprägt von schimpfenden Chefs, Subventionen aus Staatskassen, diversen Anti-Stress-Mitteln und am Ende taucht sogar die alte A-Klasse mal wieder auf.

27.07.2012 Thomas Gerhardt

Eine abwechslungsreiche Automobilwoche bedeuten abwechslungsreiche Tops und Flops. Mehrfachnennung unter den Kollegen finden sich nur wenige. Einigkeit herrscht nur bei meckernden Chefs: Die gehen gar nicht.

In diesem Fall ist von Fiat-Boss Sergio Marchionne die Rede, der der VW-Führung vorwirft, sie würden aggressive Rabatte nutzen, um Marktanteile in der Krise zu gewinnen und ein "Blutbad bei den Margen" voraus sieht. Hat er Recht? Spricht der Neid aus ihm? Eine Antwort darauf haben wir nicht. Auch mit einer Meinung über die aggressiven Rabatte, die bekanntermaßen nicht nur der VW-Konzern nutzt, halten wir uns zurück. Unsere Haltung: So ist das eben in der freien Marktwirtschaft, der Kunde kauft, wo und was er gerne möchte. Vielleicht sollte der gute Marchionne sein italienisches Temperament für einen Moment vergessen und sich abseits des Auto-Rummels ein wenig Entspannung gönnen. Unser Vorschlag: ein paar flotte Kurven im neuen Toyota GT 86.

Von Staatsknete und Daheimgebliebenen

Dass auch andere Autohersteller mit Problemen zu kämpfen haben, ist bekannt. Nein, die Rede ist ausnahmsweise nicht von Opel, sondern von den beiden französischen Größen PSA und Renault, die ebenfalls mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen haben. Und wie stopft man hungrige Konzern-Mäuler? Richtig, mit Staatsknete. Wer in Frankreich nun ein E-Auto kauft, wird nunmehr mit 7.000 Euro subventioniert, Käufer eines Hybrid-Modells bekommen 4.000 Euro. So sollen die Kunden kommen. Wäre das auch ein Tipp für Frau Merkel? Oder sollte sie sich besser der Ursachenbekämpfung widmen? Die Redaktions-Meinungen sind gespalten. Im Zweifel, erst mal ein wenig Entspannung suchen. Unser Vorschlag: mit einem Ford Pickup über den Acker bügeln.

Wenn es um viel Knete geht, ist der Name Ecclestone nicht weit. Doch der Formel-1-Chef wurde am vergangenen Wochenende beim GP Deutschland schmerzlich vermisst. Vermutungen kommen auf, sein Fehlen könne mit dem Gribkowsky-Fall und den 44 Millionen Dollar Schweigegeld zu tun haben. Ecclestone will davon nichts wissen und wiegelt ab. Sein Tipp: Wenn es brenzlig wird, einfach mal zu Hause bleiben, relaxen und sich um die eigene Familie kümmern.

Neue A-Klasse gegen alte A-Klasse

Etwas Entspannung dürften auch die Damen und Herren von Mercedes nötig haben - zumindest diejenigen, die mit der neuen A-Klasse zu tun haben. Seit Monaten schon herrscht ein riesiger Rummel um das neue Kompakt-Modell der Schwaben. 40.000 Vorbestellungen, ausgelastete Werke und eine Absatzprognose, die der Konkurrenz die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Hohe Erwartungen also, die erst einmal erfüllt werden wollen. Denn auch wenn die A-Klasse noch so sportlich, frisch und jugendlich daher kommt, bei Raumangebot und Preis kann sie ihrer Vorgängerin nicht das Wasser reichen. Ein Tipp aus der Redaktion ist daher nur logisch: Einfach mal die alte A-KIasse kaufen.

Was die Redaktion sonst noch alles in dieser Woche bewegt hat, sehen Sie in unserer großen Fotoshow.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Autokredit berechnen
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden