Ma kann oder ma kann eben nicht... einer neuen Auto-Baureihe einen gescheiten Namen verpassen. Zur Kernkompetenz von Porsche zählt das offensichtlich nicht. Mit dem neuen Makann, pardon, Macan haben sich die Zuffenhausener nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Eine Tatsache, die auch aus vielen Leser-Kommentaren hervorgeht. Die große Mehrheit kann dem Namen, der aus dem indonesischen übersetzt: "Tiger" bedeutet, nur wenig bis gar nichts abgewinnen. Naja, warten wir´s mal ab, vielleicht kann der kompakte Junior-Cayenne mit seinem großen Bruder ja gleichziehen und mit Kraft, Dynamik und Faszination eine Schar an Käufern für sich gewinnen. 60.000 pro Jahr sollen es werden.
Von Sitzkugeln und FinanzspritzenWenigstens eine Kleinserie hätte auch der Nissan Juke-R verdient. Der Mini-Godzilla kommt besonders bei den jüngeren Kollegen gut an. Die sind in dieser Woche aber auch nicht wirklich schwer zu begeistern, reicht ihnen doch schon der Anblick eines rasenden Kombis wie der Audi RS4 Avant oder eine Fahrt in einem Citroen C5 Tourer, der über Stuttgarts Straßen wie eine Gondel durch die Kanäle von Venedig fährt. Selbst den krummen Formel 1-Nasen kann Kollege Grüner noch etwas Positives abgewinnen. Die reiferen Kollegen schielen derweil schon in Richtung Wochenende und gleichzeitig auf den heimischen Fernseh-Sessel. Der darf gerne aussehen wie eine Kugel, die Lackierung legendärer Renn-Ikonen tragen und sogar 2.500 Euro und mehr kosten. Viel Geld, das an anderen Stellen fehlt.
Zum Beispiel am Nürburgring, der in dieser Woche für negative Schlagzeilen sorgt, denn das Mega-Projekt steht wieder einmal vor dem Aus. 330 Millionen Euro sollen angeblich für Discotheken, Hotels, Boulevards und eine nicht funktionierende Achterbahn verbrannt worden sein. Ob die Formel 1-Renner hier auch in der Zukunft ihre Bahnen ziehen werden, steht derzeit noch in den Sternen. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen mal nach einer neuen Finanzspritze umsehen. Wie wäre es in China? Der italienische Sportwagenbauer De Tomaso hat es vorgemacht.
Viel Geld braucht auch Opel, dringend! Die Rüsselsheimer GM-Tochter ist wieder tief in die roten Zahlen gerutscht und verliert auf dem heimischen Markt immer mehr an Boden. Lösungsvorschläge folgen prompt. GM verlangt nach drastischen Einschnitten, Opel nach einer Markterweiterung. Die Zukunft der Marke ist in Gefahr. Einfach die Füße stillhalten, wäre wahrscheinlich keine gute Idee, schließlich will keiner ein schleichendes Opel-Ende à la Saab erleben.
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