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Tops & Flops der Redaktion

Nackte Reiter und versohlte Hintern

Blondine im roten Catsuit im Lamborghini Countach Turbo S Foto: Sabine Hofmann 63 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion in dieser Woche sind unter anderem geprägt von Nacktheit, von einem Geister-Sportwagen aus Italien und dem Einstieg von Volkswagen in die Rallye-Weltmeisterschaft.

06.05.2011 Manuel Dohr

Sie kennen das: Manche Bilder bekommt man einfach nicht mehr aus dem Kopf. Was nicht unbedingt von Nachteil sein muss, je nachdem, um welches Bild es sich handelt. Doch Kollege Tobias Grüner machte in dieser Woche einen einigermaßen verstörten Eindruck, nachdem er in der aktuellen auto motor und sport folgenden Satz von Testredakteur Jörn Thomas gelesen hatte: "Ob bucklige Landstraße oder ebene Sportpiste, der Cayman R kriegt sie alle. Seinen Piloten sowieso. Es dauert keine halbe Stunde, dann will der seine Klamotten vom Leib reißen, den Cayman R nackt reiten, die Karbon-Schalensitze spüren wie die Flanken eines schwarzglänzenden Hengstes."

Tja, und ab diesem Zeitpunkt war unser "Tobi" nicht mehr derselbe. Offenbar spielte sich vor seinem geistigen Auge immer und immer wieder der gleiche Kopfkino-Film ab. Eine grüne Wiese, ein schwarzer Hengst, ... aber lassen wir das.

Ampelträumer, bitte aufwachen!

Kopfkino ist ein gutes Stichwort. Denn viel zu viele deutsche Autofahrer scheinen Ampel-Rotphasen regelmäßig dazu zu nutzen, um vom Wachmodus schlagartig in eine tiefe Träumphase umzuschalten - aus der sie dann auch nur schwerlich wieder zurückzuholen sind.

Diese Erfahrung machte zumindest Kollege Uli Baumann auf seinem täglichen Weg zur Arbeit. Was ihn dazu veranlasste, über ein Assistenzsystem für "Ampel-Schläfer" nachzudenken. Liebe Entwickler und Ingenieure: Ließe sich da nicht was machen? Ansonsten müsste man nämlich zu drastischeren Mitteln greifen.

Lamborghini Sesto Elemento oder der Geister-Sportwagen

Eines dieser Mittel wäre beispielsweise der Lamborghini Sesto Elemento. Ein dezentes Zucken mit dem rechten Fuß würde genügen, und der selig schlummernde Ampelträumer vor der Schnauze des Karbon-Sportwagens würde von 570 Pferden geweckt werden. Und zwar derart nachhaltig, dass er vermutlich während der gesamten nächsten Woche mit Schlafstörungen zu kämpfen hätte. Sesto Elemento, dieser Name sagt Ihnen nichts? Nun, wir wären nicht auto-motor-und-sport.de, wenn wir Ihnen nicht auch hier auf die Sprünge helfen würden.

Lamborghini präsentierte den Sesto Elemento als Studie auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2010. Dank CFK-Kleid und Leichtbauweise brachte das Einzelstück nur 999 Kilogramm auf die Waage. Demgegenüber standen 570 Pferde aus zehn Zylindern, die das Geschoss in 2,9 Sekunden auf Tempo 100 katapultieren sollten. Aber es war eben nur ein Einzelstück. Bis zu dieser Woche, der 18. des laufenden Jahres. Denn am Mittwoch fand auto-motor-und-sport.de exklusiv heraus, dass einige Händler den Sesto Elemento bereits im Internet anbieten. Für mindestens 1,9 Millionen Euro.

Kopfkino, die Zweite

Das weckte die journalistische Neugier, schließlich war der Karbon-Bomber bislang ein Einzelstück. Ein Anruf bei einem der Händler bestärkte uns in der Annahme, dass Lamborghini da möglicherweise einen ganz heißen Pfeil im Köcher hat, von dem sie uns aber noch gar nichts sagen wollen. Auf das "Geister-Auto" angesprochen dementierte man in St. Agata Bolognese eiligst alle Anzeichen auf eine Kleinserie. Doch zu spät: Wir sehen uns schon vor unserem geistigen Auge in den Karbon-Schalen des Lambo sitzen. Nicht nackt, aber breit grinsend. Wir spüren sie, die Sitzwangen. Wie die Flanken eines schwarzglänzenden Hengstes ... Ach ja, wie gesagt: Manche Bilder bekommt man einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Welche weiteren Zeit-Themen der Redaktion unter den Tasten brennen, lesen Sie in unserer großen Fotoshow.

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