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Tops & Flops der Redaktion

Nasen-weis und Heimat-los

Caterham - Nase - Formel 1 - Jerez-Test - 2014 Foto: Baldauf / SB-Medien 64 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um die Landflucht von Fiat, die unästhetische Auswüchse des neuen F1-Reglements sowie die erste Motorsport-Dröhnung nach der Winterpause.

31.01.2014 Uli Baumann

Der Winter-Blues ist vorbei, zumindest wenn man Formel 1-Fan ist. In Jerez dröhnen erstmal die neuen V6-Turbomotoren. Jetzt müssen sie zeigen, ob sie nur kostspielige Luftpumpen oder echte Kraftquellen sind. Und dabei stehen nicht nur die Hybridkomponenten unter Strom - es prickelt und knistert im ganzen Fahrerlager. Schon Catweazle und seine Kröte Kühlwalda waren fasziniert vom Elektrik-Trick, eine Faszination, die bis heute ungebrochen zu sein scheint.

Wenig Begeisterung konnten dagegen die neuen Nasen in der Formel 1 auslösen. Dass sich in diesem Bereich Entscheidendes ändern würde, war bereits bei Bekanntgabe des neuen Reglements klar, nur wer die Regeln wie interpretieren und auslegen würde, darüber wurde viel spekuliert. Jetzt sind die Geheimnisse gelüftet. Die Nasen sind raus - zumindest deren erste Versionen. Sofort machten Synonyme wie Nasenbär, Tapier, oder blaue Elise die Runde. Manche wollen gar Obszönitäten erkannt haben. Die FIA ermittelt bereits - nein, nicht wegen der Ästhetik - nur in Sachen Regelkonformität. Man will schließlich den Geist des Reglements gewahrt wissen.

Doppelte Punkte, doppelte Staatsbürgerschaft

Die Geister, die man bei Fiat rief, wird man unterdessen wohl nicht mehr los. Fiat - Fabbrica Italiana Automobili Torino, da steckt Italien drin, Turin, Leidenschaft und nationaler Stolz. Jetzt kehrt der Autobauer seiner Heimat den Rücken zu. Künftig trägt man eine niederländische Postadresse und bezahlt seine Steuern in Großbritannien. Ja, die Konzerngewinne liefert derzeit die US-Sparte Chrysler, aber Tradition ist eben nicht mit Geld allein aufzuwiegen. Man darf gespannt sein, wie der italienische Kunde den Standortwechsel gutiert.

Heftiges Kopfschütteln lösen auch die jüngsten Ecclestonepläne aus. Der F1-Zampano jongliert wieder mit der Punktevergabe. Doppeltes Honorar für die letzten drei Rennen - das ist jetzt die Causa Bernie. Wenn der damit mal nicht auf die F1-Nase fällt. Die hat es im Moment ja sowieso nicht leicht mit ihrem Standing.

Was die Redaktion diese Woche sonst noch bewegt hat sehen Sie in der Fotoshow.

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