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Tops & Flops der Redaktion

Profilneurosen und unerwünschte Avancen

Porsche 917-Nachbau, Werkstatt Foto: Hans-Dieter Seufert 58 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um unerwünschte Werkstatt-Bindungen, gute Zeiten, schlechte Zeiten und Dinge, die man besser nur mit guten, haltbaren Gummies tut.

05.07.2013 Uli Baumann

Wenn einem unerwartet Gutes widerfährt, dann war das früher einen Cognac wert. Heute ist man da eher verschnupft, zumindest wenn es sich um Post von seinem Autohersteller handelt, der zu einem kostenlosen Werkstatttermin bittet. Ok, manche nennen es Service-, andere Rückrufaktion. So oder so dreht es sich um einen (möglichen) Mangel am eigenen Auto. Einige Hersteller haben aus ihren Erfahrungen gelernt und gehen solche Dinge offensiv an. Andere wehren sich mit Händen und Füßen. Die (mögliche) Häme erreicht die einen damit früher, die anderen eben erst später. Taktik-Spielchen wie im Fußball. Aber wirklich erfolgreich ist nur der, der vorne Tore schießt, und nicht der der nur hinten Gegentreffer verhindert.

Wir machens nur mit Gummi - aber sicher

Nur eine Taktik gab es für Peugeot und Sebastien Loeb. Voll auf Angriff fahren. Den Gipfel im Sturm nehmen, einen neuen Rekord in den Berg prügeln. Nie dürfte der Pikes Peak einen professionelleren Auftritt gesehen haben, nie dürften die Amerikaner mehr gestaunt haben. Sebastien who? Peu-what? Das Ergebnis ist bekannt. Streckenrekord pulverisiert. Und sollte nicht ein anderes Werksteam Gipfel-Ambitionen hegen, dürften die 8.13 min für die Ewigkeit gelten.

Irgendwie unprofessionell wirkt dagegen der Umgang mit dem Gummi in der Formel 1. "Die Misere an der Gummi-Front ist hausgemacht. Erst wollten die Teams Pirelli nicht helfen und dann setzen sie sich noch über die Empfehlungen in Sachen Luftdruck und Radsturz hinweg" resümiert Sport-Kollege Grüner. Auch hier ist das Ergebnis bekannt. Der Top-Motorsport kommt zwar noch nicht auf dem Zahfleisch, aber verstärkt auf der Felge daher.

Und dann kommen da noch die F1-Piloten, denken plötzlich an ihre Sicherheit und drohen bei weiteren Reifenproblemen mit einem Boykott. Bernie werden die Knie schlottern. Andererseits erweisen sich solche Drohungen in der Regel doch ähnlich haltlos, wie die Laufflächen auf den aktuellen Pirelli-Pneus. Teams und Sponsoren werden einfach den Druck erhöhen und schon läuft die Sache wieder rund. Macht Pirelli übrigens auch - den Druck erhöhen in den Reifen. Damit soll dann auch das Reifenproblem aus der Welt sein. Darauf einen Cognac.

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