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Tops & Flops der Redaktion

Rollender Palast und grüne Phantasie

Morelo Palace 90 M, Luxus-Wohnmobil, Garage Foto: Morelo 51 Bilder

Die Tops und Flops der Redaktion sind in dieser Woche geprägt von einem Palast auf Rädern, kleinen Elektroautos zu großen Preisen und dem kollektiven Spritverbrennen nach Fußballspielen.

15.06.2012 Thomas Gerhardt

Des deutschen größte Leidenschaft - der Fußball - und des deutschen liebstes Kind - das Auto - erfreuen sich in diesen Tagen besonders großer Aufmerksamkeit. Zum Einen, weil in Polen und der Ukraine der Fußball-Europameister für die kommenden vier Jahre ermittelt wird, zum Anderen weil viele Fans die Freude über den Sieg ihrer Lieblings-Mannschaft in erster Linie an einem Ort ausleben: ihrem Auto. Wenn sich diese Art von Fußballfan dann zu einem Kollektiv zusammenfindet, um mit wehenden Fahnen und Dauerhupen durch die Innenstädte zu brausen, trifft das bei vielen Redaktionskollegen nicht immer auf Verständnis.

Ein Grund dafür: die Erinnerung an das Kollektiv-Gejammere über die Sprit-Wucherpreise vor gar nicht allzu langer Zeit. Das passt irgendwie nicht zusammen, schließlich läuft bei einem Autokorso durch die Innenstadt eine nicht zu vernachlässigende Menge an Kraftstoff durch die Brennräume der Motoren. Ein weiterer Grund: es nervt. Verstopfte oder gesperrte Straßen, gefüllt mit gröhlenden und im Freudentaumel auf die Hupe einschlagenden Fans sind schlicht und einfach nicht jedermanns Sache und nehmen für einen Kollegen sogar fast autistische Formen an. An dieser Stelle sei aber auch gesagt, so ein Autokorso ist allemal besser als Fan-Horden auf blutigen Krawall-Touren.

Mit der eigenen Wohnung in den Urlaub fahren

Aufmerksamkeit bekam in den vergangenen Tagen auch der Morelo Palace 90 M. "Zwei Zimmer, Küche, Bad auf 22 Quadratmetern" - klingt erst mal nach einer Junggesellen-Wohnung für den schmaleren Geldbeutel. Mit einem Motor, vier Rädern und einer luxuriösen Ausstattung kommt das schon anders rüber. Das Luxus-Wohnmobil weiß in der Redaktion zu überzeugen, gerne würden wir mit dem rollenden Palast in dem Urlaub fahren - falls am Wochenende Lotto mindestens 177.000 Euro ausspucken könnte.

Eine Finanzspritze könnten auch künftige Käufer eines Smart Fortwo Electric Drive gebrauchen. Mit einem Grundpreis von 23.680 Euro ist der E-Smart nämlich fast doppelt so teuer wie die Verbrenner-Variante mit der vergleichbaren Ausstattung. Im Vergleich zum günstigsten Smart-Benziner (ab 10.275 Euro) liegt der Preisaufschlag sogar bei rund 130 Prozent. Wer lieber weniger ausgeben will, kann aber auf den Kauf des 4.800 Euro teuren Antriebsakku verzichten und ihn stattdessen für 65 Euro im Monat mieten. Soviel Geld in ein umweltfreundliches Auto investieren macht keinen Spaß - dann doch lieber Sprit beim Autokorso verfeuern. 

Was die Redaktion sonst noch alles in dieser Woche bewegt hat, sehen Sie in der großen Fotoshow.

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