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Tops & Flops der Redaktion zur Detroit Motor Show

Brot-Design und Brunft-Zustand

Girls Detroit Motor Show 2015 Foto: xpb 66 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche natürlich um die Neuheiten der Detroit Motor Show. Nicht jede Neuheit konnte begeistern, manche aber nachhaltig beeindrucken.

18.01.2013 Uli Baumann

Was haben das Tesla Model-X und ein Pfund Brot gemeinsam? Betrachtet man sie im Rohzustand stellt sich die Frage: Ob das aufgeht? Gemeint sind beim Tesla die Türen und das Gesamtkonzept. Spannung steckt genug drin, ist ja schließlich ein SUV-Crossover-Flügeltürer mit reinem E-Antrieb.

Alles reingesteckt hat Ford auch in den Atlas. Ein Hightech-Ungetüm für US-Truck-Verhältnisse und Farmers Traum. Ein Traum der sogar diesseits des großen Teichs Begehrlichkeiten weckt. Es gibt aber auch differenziertere Betrachtungen. Auch die neue Corvette soll als Stingray wieder ihren Stachel in Richtung europäische Sportwagenelite strecken. Wir glauben sie sticht. War ja auch nicht anders zu erwarten

Manche Erwartungen wurden allerdings bitter enttäuscht. Gelockt mit Furia hat Toyota. Ein Name der viel Dynamik, Power, Sportlichkeit versprach - dann wurde das Tuch weggezogen - und ... es war ein Corolla mit Stufenheck. Es folgten lange, ganz lange Gesichter.

Der Blick wendet sich sofort japanischen Wettbewerbern zu. Schon seit Jahren macht uns Honda mit einer Neuauflage des NSX den Mund wässrig und lässt Hummeln im Hintern brummen.  Äußerlich wurde das Concept dezent weiterentwickelt, der Innenraum erstmals mit Leben gefüllt. Was es zu sehen gab war rasiermesserscharf und wirkte schon beinahe serienreif. Warum müssen wir noch bis 2015 warten?

Und dann war da noch VWs blaue Stunde. Für den US-Markt wurde der MQB maximal aufgeblasen und unter einen Tiguan-Amarok-Mix gesteckt der sich ökologisch vorbildlich künftig über US-Highways als Moms Car bewegen soll. Ist ein VW, dürfte also funktionieren.

Ob Bob Lutz' jüngste Geistesblitze, ja, das ist der Bob Lutz der jahrzehnte bei GM die Technik vorgab - einschlagen, muss sich noch zeigen. Er schnappt sich den Fisker Karma, wirft den Hybrid raus und ballert Corvette-V8-Technik darunter, hebt deutlich den Preis an und will jährlich 500 Kunden finden. Um das ökologische Gleichgewicht aber gleich wieder herzustellen, stellt er noch schnell einen auf Hybridantrieb umgefummelten Silverado in Detroit vor - mit 6,4-Liter V8. Man ist schließlich Amerikaner.

Welche Modelle der Detroit Motor Show sonst noch ge- oder missfallen haben, sehen Sie in der Fotoshow.

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