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Torpedo Run 2008

Lifestyle-Trip

Foto: torpedorun.de 76 Bilder

Bereits zum vierten Mal zogen beim Torpedo Run Teilnehmer aus neun Ländern von Ahaus im Münsterland gen St. Tropez - mit Supersportwagen, Exoten und jeder Menge Spaß.

10.10.2008 Uli Baumann Powered by

Torpedo Run - wer jetzt an Verkehrsübertretungen, Rennen und Polizeiaufgebote denkt liegt völlig falsch. Offiziell von allen Behörden genehmigt ist der Torpedo Run eine reine Lifestyle-Veranstaltung mit hohem Spaßfaktor. Topspeed und Zwischenzeiten - völlig irrelevant. Fahren und genießen war angesagt.

Eine Augenfreude waren dann auch die teilnehmenden Fahrzeuge: Porsche 997 GT2, Ferrari F355 GTS, Audi R8, Lamborghini Murciélago, Caterham CSR 200, Porsche Cayman S, Porsche 997 Turbo, Hummer H2, Corvette, DeLorean DMC-12, Mercedes SL und ein bullig modifizierter Citroën C-Crosser von Musketier sowie zahlreiche andere Hochkaräter füllten das illustre Starterfeld.

Daisy und der Tarnkappenbomber

Mit welcher Intension die Starter den Torpedo Run in Angriff nahmen, zeigte schon der Auftritt der Fahrzeuge. Der stilvoll zum Polizeiauto umgerüstete Ex-Moshammer-Rolls Royce, getauft auf den Namen "Daisy Patrol", markierte das eine Ende des Ideenreichtums der Teilnehmer, ein auf Tarnkappenbomber umgestylter Lamborghini mit 710 PS das andere. Auch die Fahrer legten sich ins Zeug, trat ein Hummer-Pilot doch als verkappter Arnold Schwarzenegger mit Schaumstoffmuskelpaketen die dreitägige Spaßtour an.

Sterne-Köche und Traumstraßen

Die Route führte zunächst von Ahaus nach Paris, wo das Schloss Versailles als erstes Etappenziel diente. Tag zwei führte die Teilnehmer über kleine Straßen bei freier Routenwahl durch das Zentralmassiv in die Metropole Lyon. Am dritten Tag wurden die Westaplen mit zahlreiche Pässen unter die Räder genommen, bevor der Tross sein Ziel in St.Tropez erreichte.

Unterbrochen wurde die leidenschaftliche Fahrt immer wieder von kulinarischen Highlights. Der Stopp beim Sternekoch war dabei ebenso selbstverständlich wie die allabendliche Party. Besondere Kicks boten eingeschobene Helikopter-Rundflüge und ein Besuch in einer Air-Power-Arena, wo sich die Teilnehmer einem Gegenwind von bis zu 180 km/h stellen konnten.

Absolute Suchtgefahr

Am Ende waren sich alle Torpedo-Runner einig - die Vielfalt an Straßen und Landschaften sowie die ausgewählten Events und Partys am Abend waren ein Genuss ohne Reue. Besonders die fesselnden Alpenpässe abseits der Touristenströme sowie regionale Geheimtipps führen in Versuchung zum Wiederholungstäter zu werden. Der 2009er Event ist bereits in Planung. Vielleicht sieht man sich.

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