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Toyota

Abfindungen für US-Mitarbeiter

Toyota

Der japanische Autobauer Toyota bietet wegen der Absatzkrise seinen US-Beschäftigten erstmals Abfindungen an und plant weitere Produktionskürzungen. Zudem gebe es Gehaltskürzungen vor allem bei Führungskräften und im Angestellten-Bereich, teilte der weltgrößte Hersteller am Donnerstag (13.1) mit.

13.02.2009

Der Toyota-Konzern kämpft nach steiler Erfolgsfahrt erstmals seit Jahrzehnten mit Milliardenverlusten. In den USA beschäftigt der Hersteller rund 30.000 Mitarbeiter. Toyotas US-Absatz war zuletzt um mehr als ein Drittel eingebrochen. Alle Hersteller in Nordamerika fahren derzeit ihre Produktion massiv herunter.

Boni werden gestrichen

Toyota streicht nun unter anderem Boni für rund 3.000 Beschäftigte im Management und bei den Angestellten. Für die Schichtarbeiter in den Werken soll es auf absehbare Zeit keine Lohnerhöhungen geben, Zusatzleistungen werden abgeschmolzen. Im April sollen die Bänder an einigen Tagen in nordamerikanischen Werken stillstehen. Toyota hatte die Produktion bereits zurückgefahren und will dies weiter tun.

Keine Kündigungen geplant

Mit den Abfindungen will sich Toyota, wie auch andere Hersteller, vor allem von älteren und damit in der Regel teureren Mitarbeitern trennen. Kündigungen sind den Angaben zufolge nicht geplant. Am härtesten trifft die US-Autokrise die drei heimischen Hersteller General Motors (GM), Ford und Chrysler. Die Opel-Mutter GM und Chrysler können derzeit nur mit Milliardenkrediten der Regierung überleben und müssen am kommenden Dienstag in Washington einen Sanierungsplan vorlegen.
 

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