Toyota Auris: Goldene Serie

Wenige Wochen nach dem Debüt der Studie auf dem Pariser Automobilsalon hat Toyota auf der Motorshow in Bologna die Serienfassung des neuen Auris enthüllt. Das Modell soll im März die Nachfolge des Corolla antreten.

Der Fünfsitzer mit dem Schrägheck steht auf einer völlig neuen Plattform. Der Wagen hat einen Radstand von 2,60 Meter und ist 4,22 Meter lang. Sein Kofferraum fasst 354 Liter und kann durch Umklappen der geteilten Rücklehne auf 777 Liter erweitert werden. Bis zu zehn Ablagen und Staufächer im Innenraum sollen weitere 32 Liter Stauraum bieten.

Zum Marktstart stehen für den als Drei- und Fünftürer lieferbaren Auris je zwei Diesel- und Benzinmotoren zur Wahl. Basismotor ist ein 1,4-Liter mit 97 PS und 130 Nm, der 170 km/h Topspeed ermöglichen und im Mittel 6,9 Liter konsumieren soll. Ein 1,6-Liter mit 124 PS und 157 Nm ermöglicht 197 km/h bei einem Durchschnittsverbrauch von 7,1 Liter. Der Zweiliter-Diesel bringt es auf 126 PS und 300 Nm, bei 195 km/h Topspeed und 5,7 Liter Verbrauch. Zum Topmodell avanciert der 2.2 D-4D-Cat Common-Rail-Diesel mit 177 PS, der ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern entwickelt, eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h erreicht und im Mittel 6,2 Liter verbrauchen soll.

Der Auris wird in Europa produziert und erstmals in dieser Klasse serienmäßig mit einem Knieairbag auf der Fahrerseite ausgestattet. Außerdem gibt es ABS, Bremsassistent, elektronische Bremskraftverteilung und das Stabilitätssystem VSC. Je nach Version kommen 16- oder 17 Zoll-Felgen zum Einsatz, die mit 205/55er oder 225/45er Pneus bestückt sind.

Mit dem Auris verschwindet der Corolla allerdings nicht vollends von der Bildfläche. Zumindest die neue Stufenheck-Limousine wollen die Japaner unter dem alten Namen anbieten. Sie nutzt nach Informationen aus Unternehmenskreisen die selbe Technik wie der Auris, wird aber mit ein paar Wochen Zeitverzug als Corolla vorgestellt.

Das Basismodell des Auris soll als Zweitürer mit ESP rund 15.000 Euro kosten, der Viertürer etwa 700 Euro mehr.

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dpa/uba

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