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Toyota Aygo Kaufberatung

Jede Menge Spaß und Individualität

Toyota Aygo, Frontansicht Foto: Toyota Aygo 19 Bilder

In der zweiten Generation bringt sich der Toyota Aygo mit einer markanten Design-Linie, modernem Infotainment und pfiffigen Ausstattungsvariationen im Kreis der Einsteigerautos in Stellung.

01.08.2014 Peter Wolkenstein, Dirk Gulde, Malte Jürgens Powered by

Kleine Autos für Einsteiger müssen preisgünstig sein, im Kauf wie im Unterhalt, und sie müssen auf wenig Grundfläche so geräumig, praktisch und sicher wie möglich sein – aber müssen sie deshalb auch langweilig sein? Der neue Toyota Aygo soll beweisen, dass sich hoher Nutzwert und ein unverwechselbarer Auftritt problemlos verbinden lassen – nicht zuletzt dank ebenso günstiger wie cleverer Individualisierungsmöglichkeiten. Zentrales Design-Element ist der x-förmige Kühlergrill. Um die Scheinwerfer optimal in dessen Grafik zu integrieren, mussten sie sehr flach ausfallen. Dazu spendierte Toyota dem Aygo in dieser Fahrzeugklasse unübliche Projektionsscheinwerfer samt integrierten LED-Tagfahrleuchten.

Damit kein Toyota Aygo wie der andere aussehen muss, lassen sich diverse Kunststoffteile an Karosserie und Innenraum in Kontrastfarben bestellen. Der Vielfalt an Kombinationen sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Wer sich einen neuen Look wünscht, der kann die Elemente auch später noch einfach und kostengünstig tauschen. Neben mehr Individualität bietet das Ausstattungsangebot des Aygo auch mehr Komfortoptionen als bisher. Klimaanlage oder -automatik sowie ein elektrisches Faltschiebedach stehen ebenso zur Wahl wie Teilledersitze oder ein Schlüssel, der zum Aufschließen und Motorstarten in der Tasche bleiben kann.

Toyota Aygo mit 69 PS

Besonders interessant für die anvisierte jüngere Zielgruppe: Toyota bietet für den Aygo eine günstige und clevere Infotainment-Lösung, die in der Anbindung aller gängigen Smartphone-Betriebssysteme gipfelt, sodass sich deren Apps über den bordeigenen Touchscreen bedienen lassen. Verglichen mit dem Vorgänger sitzt der Fahrer im neuen Toyota Aygo einen Zentimeter tiefer, was der Kopffreiheit zugutekommt. Die wichtigsten Informationen liefert ein Zentralinstrument hinter dem nun etwas steiler positionierten Lenkrad. Obwohl die Außenlänge – Achsabstand und Außenbreite blieben zum Vorgänger unverändert – nur um 25 Millimeter zunahm, verspricht Toyota etwas mehr Bewegungsfreiheit im luftigeren Innenraum.

Zudem wuchs das Volumen des Gepäckabteils um immerhin 29 auf nun 169 Liter hinter der nach wie vor nicht niedrigen Ladekante. Dafür fällt die Öffnung der Heckklappe nun um 7,5 Zentimeter breiter aus. Sie wird von üppigen, bis hoch ans Dach reichenden Rückleuchten flankiert. Wie bisher erweitert das Vorklappen der Rücksitzlehne den Stauraum, während die optionalen hinteren Türen mit Ausstellfenstern den Zugang zum Fond erleichtern. Bei Fahrwerk und Antrieb greift Toyota ebenfalls auf bewährte Komponenten zurück. Dieseltriebwerke spielen in diesem Fahrzeugsegment so gut wie keine Rolle, der neue Toyota Aygo unterbietet auch mit dem modifizierten Benziner beim CO2-Ausstoß die Grenze von 100 g/km deutlich.

Der Dreizylinder schöpft maximal 69 PS aus einem Liter Hubraum und schickt sein Drehmoment per Fünfganggetriebe an die Vorderräder. Es arbeitet auf Wunsch automatisiert und nimmt dem Fahrer das Schalten und Kuppeln ab – wie beim Vorgänger. Von ihm wurden in Deutschland seit dem Start 2005 über 125.000 Exemplare verkauft. Sein Basispreis lag bis zuletzt unter 10.000 Euro, auch der neue Toyota Aygo dürfte kaum teurer werden.

Kein Toyota Aygo muss wie der andere aussehen

Der Einstieg beginnt mit dem Aygo x, wobei selbst das Basismodell bei der Sicherheit keine Kompromisse macht: Sechs Airbags, ESP und ein Druckwarnsystem für die 14 Zoll großen Räder zählen zum Serienumfang. Die nächste Ausstattungsstufe nennt sich x-play. Sie bietet dem Fahrer einen höhenverstellbaren Sitz und ein Lederlenkrad mit integrierten Bedientasten für das Audiosystem. Dazu kommen ein Geschwindigkeitsbegrenzer, Stahlräder im 15-Zoll-Format und – wichtig für die Individualisierung – der x-förmige Kühlergrill in Pianoschwarz. Wer seinen Aygo zusätzlich personalisieren will, ist beim x-play richtig. Sowohl am Exterieur als auch am Interieur können mit verschiedenen Paketen zahlreiche Elemente farblich variiert werden. Für Unentschlossene stellt Toyota auf dieser Basis eigene Kombinationen auf die Räder, die mit einem Preisvorteil als Editionsmodelle zu haben sind. Den Anfang macht der Aygo x-cite in Pop-Orange-Metallic mit Applikationen in Pianoschwarz. Später folgen x-clusiv und x-pure (Schwarz und Weiß, jeweils mit Chromelementen). Darüber rangiert der Toyota Aygo x-wave, unter anderem mit elektrischem Faltschiebedach, Teillederpolster, Alurädern und Touchscreen-Multimediasystem mit Rückfahrkamera und Smartphone-Anbindung. Weitere interessante Extras sind der schlüssellose Zugang samt Motorstart und eine Klimaautomatik. 

Handy führt bei den Multimedia-Systemen Regie

Warum umfangreich ausgestattete und teure Multimedia-Systeme ins Auto schrauben, wo doch Smartphones inzwischen die meisten Funktionen beherrschen? Das X-Touch genannte System im Toyota Aygo beschränkt sich daher auf einen sieben Zoll großen Touchscreen nebst Rückfahrkamera und Radio-Tuner. Externe Musik-Player lassen sich per USB-, Bluetooth- und Aux-Schnittstellen integrieren. Highlight des Systems ist freilich dessen Mirror-Link-Funktion, über die sich Apps (Internetradio, soziale Netzwerke, Navigation) vom angestöpselten Smartphone auf dem Bordmonitor anzeigen und bedienen lassen. Da MirrorLink vor allem mit Android-Handys kompatibel ist, gibt es für Besitzer von Apples iPhone (4, 4s, 5 und 5s) eine vergleichbare Funktion. Wer lieber Handy-unabhängig navigieren möchte, bekommt gegen Aufpreis eine Routenführer-Blackbox, die im Handschuhfach montiert wird. 

Bewährte Technik wurde verfeinert

Kurze Abmessungen, aber ein möglichst großer Innenraum – dafür hat sich die Kombination aus quer eingebautem Frontmotor und Vorderradantrieb ebenso bewährt wie ein Fahrwerks-Layout mit McPherson-Federbeinen vorn und einer platzsparenden Torsionslenker- Hinterachse. Beim einzigen Toyota-Aygo-Motor, dem bekannten Dreizylinder-Benziner, setzt Toyota bei der Weiterentwicklung ebenfalls auf Detaillösungen, um den Verbrauch zu senken. Höhere Verdichtung, reduzierte Reibung, modifizierte Einlasskanäle und eine neu abgestimmte variable Ventilsteuerung tragen ebenso dazu bei wie ein gewichtsoptimierter Zylinderkopf mit integriertem Abgassammler – der gesamte Motor wiegt nun nur noch 70 Kilogramm. Zusammen mit einem verbesserten Luftwiderstandsbeiwert (cW=0,29) sinkt der Normverbrauch auf 4,1 l/100 km. Bei der optimierten Eco-Version (cW=0,28) mit längerer Übersetzung, rollwiderstandsärmeren Reifen und Start-Stopp-Automatik soll sogar eine Drei vor dem Komma stehen. 

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