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Toyota

Bankbeistand in Russland

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) will in ein russisches Projekt des japanischen Automobilbauers Toyota einsteigen. Der EBWE-Aufsichtsrat habe den Kauf von bis zu 20 Prozent der Aktien eines künftigen russischen Toyota-Betriebes für 15 Millionen Dollar (11,5 Millionen Euro) gebilligt, teilte die Bank am Dienstag (26.4.) in London mit.

26.04.2005

Den Gesamtwert des Vorhabens bezifferte die EBWE nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax mit 160 Millionen Dollar.

Mitte April hatte Toyota als erster japanischer Autoproduzent die Absicht bekundet, Wagen in Russland zu bauen. Ein Rahmenvertrag zwischen Toyota, dem russischen Wirtschaftsministerium und der Stadtverwaltung von St. Petersburg wurde am Dienstag unterzeichnet. In der Fabrik in der Stadt Schuschary bei St. Petersburg sollen nach Angaben des geschäftsführenden Toyota-Direktors Tokuichi Uranishi ab 2007 jährlich bis zu 50.000 Personenwagen Camry gebaut werden. 500 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Von den ausländischen Herstellern bauen Renault, Ford, GM, KIA und BMW bereits Autos in Russland. VW und Daimler-Chrysler sollen nach geeigneten Standorten suchen.

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) wurde 1991 gegründet. Sie soll den Übergang zur offenen Marktwirtschaft und privates und unternehmerisches Handeln in den Ländern Mittel- und Osteuropas und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) fördern, die den Prinzipien der Mehrparteiendemokratie, des Pluralismus und der Marktwirtschaft verpflichtet sind und sich von ihnen leiten lassen.

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