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Toyota C-HR (2016) Sitzprobe

Kleiner Crossover-SUV ab 21.990 Euro

Toyota C-HR Foto: Stefan Baldauf 36 Bilder

Toyota bringt mit dem C-HR einen kleinen SUV auf den Markt. Die Preise beginnen bei 21.990 Euro. Der C-HR kommt auch als Hybrid. Wir saßen schon drin.

23.09.2016 Holger Wittich, Torsten Seibt Powered by

Das Serienmodell des Toyota C-HR hat sich nicht weit von der Studie entfernt. Der Viertürer mit einer Länge von 4.360 Millimetern, einer Breite von 1.795 Millimetern und einer Höhe von 1.555 Millimetern, verfügt über einen Coupéhafte Dachlinie, die sich im weiteren Verlauf weiter sanft nach unten erstreckt. Die Front trägt optional Voll-LED-Scheinwerfer, die Schwellerverkleidungen sind schwarz abgesetzt und die hinteren Türgriffe verbergen sich in den C-Säulen.

Toyota C-HR kommt nicht nur als Hybrid

Der Toyota C-HR basiert auf der neuen TNGA-Plattform (Toyota New Global Achitecture) und kommt am 4. Oktober 2016 auf den Markt. Bei der Antriebstechnik setzt der Crossover auf den Hybrid-Antriebsstrang aus dem neuen Prius. Der 1,8-Liter-Benziner leistet zusammen mit dem E-Motor 122 PS. Alternativ ist der Toyota C-HR auch mit dem neuen 1,2-Liter Benziner mit Turbolader und 116 PS und 185 Nm erhältlich, den Toyota erstmals im Auris präsentierte. Er ist wahlweise an ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder an ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe gekoppelt. Die CVT-Automatik kommt sowohl bei Versionen mit Frontantrieb als auch bei Allradversionen zum Einsatz. Auf bestimmten Märkten wird zudem ein 2,0 Liter Antrieb mit CVT-Getriebe angeboten. Der Hybridantrieb soll im Mittel 3,8 Liter verbrauchen, der 1,2-Liter-Turbobenziner 5,9 Liter.

Sitzprobe Toyota CH-R Nutzfahrzeug-IAA Hannover 2016Foto: Torsten Seibt
Der Toyota CH-R empfängt seine Passagiere mit sportlichem Outfit,
Toyota C-HR Erlkönig
Erlkönig Toyota C-HR: Crossover kommt 2016 2:11 Min.

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Sitzprobe Toyota C-HR

Obwohl der Hybrid-C-HR sich Technik und einige Baugruppen mit dem neuen Prius teilt, ist der Innenraum nicht so spacig und abgedreht wie bei diesem. Zum ersten Probesitzen empfängt uns der Toyota C-HR mit feiner Lederausstattung, eine erhabene blaue Zierleiste zieht sich von einer Seite des Cockpits zur anderen, in der Mitte thront der acht Zoll große Bildschirm des Multimadiasystems.

Sportlich wirkt das Outfit, die Anfassgüte ist hoch. Die Liebe der Japaner für glänzenden Kunststoff bestätigt sich aber auch im Toyota C-HR, selbst im Lenkrad ist eine Zierverkleidung in schwarz, Hochglanz, eingepasst. Fingerabdruckalarm.

Fahrer- und Beifahrersitz sind schnell geentert, die relativ hohe Sitzposition macht das Einsteigen sehr bequem. Redakteur Uli Baumann, mit 1,89 Metern nicht gerade kleinwüchsig, muss die Sitzrastung weit hinten wählen, um hinter das Lederlenkrad zu schlüpfen. Dann aber passt es, auch die Kopffreiheit ist ordentlich. Allerdings wäre in dieser Sitzstellung hinten nicht mehr wirklich viel Platz. Groß gewachsene Hinterbänkler sind auf zuvorkommende Menschen in der ersten Reihe angewiesen.

Trotz der abfallenden, Coupé-haften Dachlinie ist der Zustieg ins Heckabteil relativ problemlos. Sind die Türen einmal zu, wird es allerdings duster: die kleine Glasfläche, eingerahmt von wuchtiger Verkleidung, lässt kaum einen Ausblick zu. Speziell Kinder werden im C-HR außer Seitenverkleidung und Vordersitz nicht viel zu sehen bekommen. Auch hier ist die Kopffreiheit selbst für den langen Kollegen Baumann ausreichend.

Die Kofferraumklappe schwingt weit nach oben, kaum Gefahr für Kopfnüsse. Der Laderaum selbst, mit relativ hoher Ladekante, ist gut nutzbar und für diese Fahrzeuggröße recht geräumig. Die Rücksitzlehnen lassen sich im Verhältnis 2:1 einzeln umklappen, die resultierende große Ladefläche ist eben und weitgehend kantenfrei. Unter der Ladebodenabdeckung befindet sich noch weiterer, flacher Stauraum für selten benötigten Kleinkram.

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Toyota C-HRFoto: Toyota
Das Cockpit ist zum Fahrer hin orientiert.

Vier Ausstattungen für den Toyota C-HR

Die günstigste Variante ist ab 21.990 Euro erhältlich. Der C-HR Flow für 24.390 Euro hat ein Infotainment mit 4,2-Zoll-Display und DAB-Radio, Klimaautomatik und Regensensor. Lederlenkrad und 17-Zoll-Leichtmetallräder werten die Optik auf. Diese Ausstattung ist auch die Basis für den Hybrid, der 27.390 Euro kostet – exakt 3.000 Euro mehr als der Benziner. Den gibt es auch mit Automatik (25.690 Euro) und Allradantrieb (ab 27.690 Euro).

Eine zweifarbige Metallic-Lackierung hat der C-HR Style. Für mindestens 26.390 Euro sind außerdem die hinteren Scheiben verdunkelt. Für 790 Euro extra gibt es ein JBL-Soundsystem mit neun Leutsprechern. Ledersitze kosten 590 Euro extra. Für LED-Licht vorn und hinten verlangt Honda 990 Euro. Die Topversion Lounge kostet mit dem Benziner 27.390 und als Hybrid 30.390 Euro. Hier sind braun-schwarze Teilledersitze serienmäßig.

Bei der Sicherheitsausstattung bringt der neue Toyota CH-R serienmäßig ein Pre-Collision-System mit Fußgänger-Erkennung. Für 990 Euro bietet Toyota ein Paket an, das einen Totwinkel-Assistenten mit Ausparkwarner enthält.Zentrales Element der Bedienphilosophie ist ein oben auf der Armaturentafel aufgesetzter 8-Zoll-Touchscreen. Das Display mit Touchscreen-Funktion und sämtliche Schalter sind leicht zum Fahrersitz hin ausgerichtet. Die Schalter sind blau hinterleuchtet.

Gebaut wird der Toyota Crossover bei Toyota in der Türkei. Der Hybridantriebsstrang wird in England gefertigt und von dort aus zugeliefert. Der Produktionsstart ist für Oktober 2016 geplant. Für den zwischen Auris und RAV4 positionierten Toyota C-HR rechnet Toyota in Europa mit einem Absatz von mehr als 100.000 Einheiten pro Jahr.

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