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Toyota-Chef stärkt Schumacher den Rücken

Foto: dpa 10 Bilder

Nach seinem frühen Aus beim Großen Preis der USA hat Ralf Schumacher Rückendeckung von seinem Chef erhalten. "Ralf wird auch im nächsten Rennen in Magny-Cours starten. Kein Zweifel", sagte Toyota-Motorsportpräsident John Howett nach dem Rennen in Indianapolis.

18.06.2007 Powered by

Er dementierte abermals Gerüchte, der Bruder des Rekordweltmeisters Michael Schumacher sei in Montréal und Indianapolis auf Bewährung gefahren und stehe vor der Ablösung.

Der in dieser Saison stark in die Kritik geratene 31 Jahre alte Formel-1- Pilot aus Kerpen wird überraschend am Dienstag im britischen Silverstone Testfahrten absolvieren, bevor er am 1. Juli im französischen Magny-Cours beim nächsten Grand Prix antritt.

Trotz der Unterstützung durch Howett wird eine Entscheidung über Schumachers Zukunft bei Toyota nicht so schnell fallen. "Wir haben bis August oder September Zeit, um zu entscheiden, ob wir die Option ziehen und mit Ralf weitermachen", sagte Howett. Toyota kann den Dreijahresvertrag mit dem sechsmaligen Grand-Prix-Sieger um zwei Jahre verlängern. Der mit angeblich jährlich 14 Millionen Euro dotierte Kontrakt endet nach dieser Saison.

Sieben USA-Grand Prix - sechs Ausfälle


Schumacher wollte nach dem verkorksten Rennen in den USA so schnell wie möglich zurück nach Europa. Schon in der ersten Kurve war der WM-Lauf für ihn nach einem Unfall beendet und die Serie von Pleiten, Pech und Pannen in dieser Saison um ein Kapitel reicher. "Das war nach dem guten Qualifying ein enttäuschendes Ende meines Rennens", sagte Schumacher, der zum sechsten Mal in seinem siebten US-Grand-Prix nicht ins Ziel kam.

Schumachers Bilanz nach den beiden WM-Läufen in Nordamerika fiel äußerst mager aus. Als Achter konnte er gerade mal einen Punkt beim Großen Preis von Kanada vor einer Woche verbuchen. Mit nur zwei Zählern nach sieben Rennen rangiert der Toyota-Pilot abgeschlagen an 15. Stelle der WM-Wertung.

Argumente für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit konnte Schumacher in Indianapolis nicht sammeln. Stattdessen schaffte sein Teamkollege Jarno Trulli mit Platz sechs das bisher beste Saisonergebnis für Formel-1-Finanzkrösus Toyota. Schumacher glaubt, er hätte auch in die Punkte fahren können, wenn nicht die Kollision mit Red-Bull-Fahrer David Coulthard gewesen wäre.

"Es war ein Rennunfall, denke ich", meinte der Deutsche. "Das ist natürlich enttäuschend, aber in so einer Situation am Start, wenn alle Positionen gutmachen wollen, kann das schon mal passieren. Schade für uns, denn wir hätten ein gutes Rennen haben können." Indianapolis ist für Schumacher ohnehin kein gutes Pflaster. "Es ist ja schon ’mal ein Vorteil, dass ich hier stehend ein Interview geben kann und beim nächsten Mal wieder dabei bin", sagte er in Anspielung auf seine schweren Unfälle 2004 und 2005. Erst einmal hatte er hier das Ziel erreicht: 2002 wurde Schumacher im schnellsten "Nudeltopf" der Welt 16.

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