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Toyota

Deutschland-Chef verärgert

Toyota Emblem Foto: Toyota

Er mag schon mal kleinere Ansprachen in Deutsch und genauso den Karneval - dennoch sollte Yoichi Tomihara, Deutschland-Chef des Automobilherstellers Toyota, auf Verordnung der Stadtverwaltung Köln einen Integrationskurs besuchen.

15.08.2006

Mit der Aufforderung der Stadt stand Tomihara jedoch nicht alleine da. Einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers“ zufolge, sollen noch mehr führende Manager des milliardenschweren japanischen Autoriesen zu einem solchen Integrationskurs aufgefordert worden sein. Hintergrund ist die Integrationskursverordnung der Bundesregierung, die 630 Stunden Deutschunterricht für integrationswillige Ausländer vorschreibt.

Gerade bei asiatischen Managern, die traditionell sehr viel Wert auf ihr Image in der Öffentlichkeit legen, führe eine solche Missachtung ihres Status zu Verärgerung, berichtet das "Handelblatt" (15.8.). So auch im Fall des Toyota-Chefs Tomihara, dem die Atmosphäre, die Menschen und die Kultur in Deutschland gefallen, die Integrationspolitik der deutschen Behörden allerdings kräftig stinken müsste.

Mittlerweile sei die Angelegenheit jedoch bereinigt - der japanische Chef und seine Mitarbeiter müssen nicht an den Kursen teilnehmen. Es habe sich wohl um ein "Missverständnis" gehandelt.

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