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Toyota Expert Test und Fundrive

Toyota-Dynamik von Lesern getestet

Toyota Expert-Test-and-Fun-Drive Foto: Beate Jeske 37 Bilder

Toyota sagt: Wenn das Auto keinen Spaß macht, ist es kein Toyota. 30 Teilnehmer des Leser-Test-Drive überprüften diese Aussage bei einem exklusiven Fahrtraining.

08.08.2013 Alexander Bloch

Beherzt packt Conny Klauze ihre wenige Monate alte Tochter und parkt sie in den Armen ihres Mannes. Der hatte kurz zuvor mit dem Toyota GT86 eine glatte 35-Sekunden-Zeit auf dem Handling-Parcours des Leser-Test-Drive hingelegt. Es wäre vielleicht noch schneller gegangen, doch der Instruktor bemerkte erhöhtes Untersteuerungs-Quietschen. Benjamin Thiel drosselte sich und Toyotas Fahrspaß-Hero daraufhin etwas zu stark. Dabei ging es um einiges: Sieges-Trophäen, eine Mitfahrt mit Rallye-Profi Isolde Holderied und die Frage, wer abends kocht.

Toyota Expert Test und Fundrive 5:39 Min.

Leserfahraktion: Toyota und Lexus im Grenzbereich

Benjamin Thiel musste. Seine Frau, obschon völlig rennunerfahren, zirkelte das Sportcoupé locker um die Pylonen und drückte die Zeit unter 35 Sekunden. Damit rückte sie dem Sieger Michael Norden, einem Fahrlehrer aus Burgdorf, um eine Sekunde ans Heck. Die kleine Tochter beobachtete die rasante Fahrt ihrer 31-jährigen Mutter mit babyhafter Coolness.

Dabei war es ein Tag der strahlenden Gesichter, denn Toyota und auto motor und sport hatten dazu eingeladen, die Fähigkeiten der neuesten Toyota- und Lexus-Modelle auf dem abgesperrten Gelände des Kleinflughafens in Mendig im Grenzbereich zu erfahren. 30 Leser und Leserinnen durften sich in der Eifel auf den großflächigen Asphalt-Terrains mit Toyota Auris, RAV4, GT68 sowie Lexus GS und IS austoben.

Bei 35 Grad und anspruchsvollen Fahrübungen mussten die Wasserflaschen im Akkord gereicht werden. Erste Station war der neue RAV4 mit fahrdynamischem Allradantrieb. "Nach dem Scheitelpunkt Vollgas", rief der Instruktor den Lesern hinterher, als diese auf den halbmondförmigen Kurs einbogen. ESP und der gezielte Einsatz der zuschaltenden Hecktraktion hielten den SUV-Pionier locker auf Kurs. "Funktioniert ja klasse", freute sich Oliver Kraus aus dem rheinhessischen Aspisheim.

Driften, bis der Instruktor kommt

Bei der nächsten Station durften die Teilnehmer das übliche Programm eines Autotesters kennen lernen: Vergleichstestfahrten. Aber nicht einfach nur so ums Eck, sondern mit einem alten und neuen Toyota Auris auf einem Ausweich-Parcours, wie ihn auto motor und sport auch zur Ermittlung der Wedelzeiten aufbaut. Viele Leser zeigten sich überrascht, wie viel besser sich Unterschiede im direkten Vergleich beurteilen lassen und wie klar auch Details hervortreten. Die auto motor und sport-Redakteure waren von dieser Erkenntnis ebenso wenig überrascht wie davon, dass der neue Auris nach einhelliger Lesermeinung spürbar agiler fährt als der alte.

Dann folgte das Highlight: der Nassdrift mit dem Toyota GT86. Ziel war es, den 2+2-Sitzer mindestens eine komplette Runde im Drift zu halten. Doch was so einfach aussah, wenn es einer der Instruktoren hinzirkelte, gestaltete sich für die Laien-Tester schon komplexer. "Nicht zu viel Untersteuern, schneller gegenlenken, dosierteres Gas", schallten die Anweisungen der Instruktoren aus dem Funkgerät. Und die Leser waren lernfähig, am Schluss hatte jeder von ihnen das Heck des GT86 mal lässig über das kühle Nass geschleudert. So kam es, wie es kommen musste: Wer einmal auf den Rundkurs einbog, war meist nur mit hohem pädagogischen Geschick des Instruktors wieder herunterzubringen.

Isolde Holderied zeigte währenddessen den staunenden Lesern, wie man mit ei-
nem allradgetriebenen Corolla-Rallye-Boliden querfährt: "Etwas anstellen und dann mit der Handbremse quer. Geht ganz einfach", zwinkerte die mehrfache Weltmeisterin. "Ich will bei Isolde auf den Beifahrersitz", bettelten dann auch gleich mehrere Teilnehmer.

Die Toyota machten Spaß

Dabei gab es auf dem Pilotensitz noch den auto motor und sport-18-Meter-Slalom zu erkunden. Der neue Lexus GS mit seiner verbesserten Agilität stand hierfür parat. Und er eroberte auch die Herzen von BMW-Fahrern: "Fährt so agil und sportlich wie mein bisheriger Fünfer. Beim Interieur legt der BMW aber noch was drauf", konstatierte Bastian Schilling. Toyota, bisher vor allem als Marke für Hybrid-Antriebe und Zuverlässigkeit bekannt, leistete in Mendig ganze Arbeit, sich auch als Fahrspaßmarke zu etablieren. Noch nicht mal der Verlierer des Familien-Duells war traurig: "Ich koche zu Hause sowieso lieber als meine Frau."

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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