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Toyota FT-Bh auf dem Autosalon Genf 2012

Hybrid-Stadtflitzer light

Toyota FCV-R Auto-Salon Genf 2012 Foto: SB-Medien 16 Bilder

Mit dem Toyota FT-Bh geben die Japaner auf dem Autosalon in Genf einen Ausblick in die Hybrid-Zukunft. Die Studie im geschrumpften Prius-Format setzt auf konsequenten Leichtbau und soll mit 2,1 Litern Sprit auf 100 Kilometer auskommen.

06.03.2012 Uli Baumann

Toyota FT-Bh - der Name der japanischen Genf-Weltpremiere zugegeben etwas sperrig. Die Aussage, die der Öko-Viersitzer vermitteln soll, ist dagegen klar: Toyota hat in Sachen Hybrid-Technik immer noch die Nase vorne. Die Pioniere der Verbindung aus Elektro- und Benzinmotoren haben allerdings gemerkt, dass man mit cleverer Antriebstechnik alleine keine Verbrauchsrekorde mehr aufstellen kann.

Toyota FT-Bh 1:21 Min.

Toyota FT-Bh auf 786 Kilo geschrumpft

Beim Toyota FT-Bh setzt man vor allem auf das Thema Leichtbau, um Kraftstoff und Emissionen zu minimieren. Mit dem Einsatz von Leichtmetall und Magnesium senkten die Ingenieure das Gewicht des Hybrid-Concepts auf 786 Kilogramm - immerhin 25 Prozent leichter als ein aktueller Yaris. Mit knapp vier Metern Länge soll der FT-Bh im Gegensatz zum Yaris aber ein vollwertiges Familienauto sein.

Neben der Karosserie geht der größte Teil der eingesparten 340 Kilo auf das Konto der Innenausstattung. Sitze, Armaturenbrett und Türverkleidungen wiegen beim Toyota FT-Bh nur noch halb so viel wie bei einem konventionellen Auto. Auf die Sicherheit soll die Schlankheitskur keinen negativen Einfluss haben. In Sachen Fahrverhalten wirkt sich der Leichtbau sogar positive aus. Niedrigerer Schwerpunkt gleich agiles Handling, so die Rechnung der Japaner.

Luft- und Rollwiderstand optimiert

Um das Verbrauchsziel von 2,1 Litern/100 km zu erreichen, wurde auch die Aerodynamik im Windkanal verfeinert. Kameras ersetzen Außenspiegel, an den Türen fehlen die Griffe, das pagodenförmige Dach wurde abgesenkt, unter dem Heck sitzt ein spezieller Spoiler und sogar die Felgen sind auf minimalen Luftwiderstand ausgelegt. Alles um den cW-Wert auf 0,235 zu drücken. Spezielle rollwiderstandsoptimierte Reifen im ungewöhnlichen Format 145/55 R18 helfen zusätzlich beim Sparen.

Über Leistungsdaten des 1,0 Liter Zweizylinder-Motörchens unter der Haube schweigt sich Toyota aus. Nur so viel: Das Aggregat aus der Studie ist 38 Kilogramm leichter als der aus dem Prius und soll flottes Vorankommen vor allem auch im unteren Drehzahlbereich garantieren. Das Lithium-Ionen-Batterie-Paket, dass den Elektromotor mit Energie speist, wiegt übrigens auch nur knapp die Hälfte der Nickel-Metallhydrid-Batterien aus dem aktuellen Prius-Serienmodell.

Neben dem Leichtbau, der verbesserten Aerodynamik und der Antriebstechnik hilft auch ein verbessertes Temperaturmanagement beim Sparen. Die Wärmeverluste im Innenraum wurden genauso reduziert wie der Kühlungsbedarf des Motors. Ebenso verringert wurde der Energiebedarf von elektrischen Verbrauchern - auf die Hälfte von konventionellen Fahrzeugen.

Toyota FT-Bh gibt Ausblick auf künftige Designsprache

Außen präsentiert sich die  Toyota FT-Bh in der neuen Designsprache der Marke. Sie soll emotional ansprechende Formen mit aerodynamischer Effizienz verbinden. Den tief angesetzten Kühlergrill und die vertikal in den vorderen Kotflügeln angebrachten Scheinwerfer soll man genau wie die bogenförmige Dachsäulenarchitektur im Heck in ähnlicher Form auch bald in einem Serienmodell wiederfinden.

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