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Toyota

Gestrafftes Raumschiff

Foto: Toyota 1 Bilder

Der japanische Autohersteller Toyota hat seine Großraumlimousine Previa überarbeitet.

15.07.2003

Zur Modellpflege der vor zwei Jahren erschienenen Modellgeneration gehört auch ein dezentes Facelift.

Das Van-Flaggschiff der Japaner schaut nun aus Klarglasscheinwerfern auf die Straße. Sie nehmen einen Kühlergrill mit neuem Design in die Mitte und unter dem Ensemble macht sich fortan ein modifizierter Stoßfänger mit integrierten Nebelscheinwerfern breit. Bei der Straffung des Previa-Hinterteils ließen es die Japaner mit einer neuen Heckleuchten-Grafik bewenden.

Mehr Sicherheit: Safety first

Ausgiebiger widmete sich Toyota der Previa-Sicherheitstechnik. Der Van-Modelljahrgang 2004 verfügt serienmäßig ein hier VSC genanntes elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP). In Verbindung mit dem Bremsassistent und der Antischlupfregelung (im Toyota-Jargon TRC) soll sich die Großraumlimousine damit auch in kritischen Situationen tadellos beherrschen lassen. Um die Passagiere kümmern sich nun auf allen sieben Sitzen Dreipunkt-Automatikgurte und Airbags neben den Vordersitzen. Außerdem gibt es auf den äußeren Rücksitzen künftig Isofix-Kindersitzbefestigungen für die zusätzliche obere Befestigungspunkte vorhanden sind.

Mehr Atmosphäre und Multimedia

Hochwertigere Materialien im Innenraum sollen das Ambiente aufwerten, ein Multifunktionslenkrad mit Radiofernbedienung Komfort erhöhen. Der lässt durch Wahl der Ausstattungslinie Sol weiter steigern: Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad und Wurzelholz-Design gehören hier ebenso zum Lieferumfang, wie das Türschließsystem namens Soft Close, das angelehnte Schiebetüren automatisch ins Schloss zieht. Mit Ausnahme der Basis-Ausstattung biete Toyota optional nun auch eine DVD-Navigation inklusive Heckkamera und Video-Einparksystem an. Das bereits aus dem Corolla Verso bekannte System zeigt auf einem 6,5-Zoll-Farbdisplay im Armaturenbrett den gesamten hinteren Parkraum. Sogar auf dem Boden liegende Gegenstände sollen erfasst werden. Einziger Nachteil: Alle Insassen können die Einparkmanöver des Fahrers auf dem Bildschirm ebenfalls verfolgen.

Unter der Motorhaube tut sich hingegen wenig - es bleibt bei den bekannten Triebwerken: Der zwei Liter messende D-4D Common-Rail-Diesel mit 85 kW (116 PS) und der 2,4 Liter große Benziner mit 115 kW (156 PS), jeweils aus vier Zylindern. Dafür sind die Preise moderat um 650 Euro (Benziner) beziehungsweise 670 Euro (Diesel) geklettert. Den Previa 2,4 VVT-i in Basisausstattung gibt es nun ab 29.900 Euro, für den Previa 2,0 D-4D sind 31.200 Euro fällig. Ab Samstag (19.7.) steht der gestraffte Previa in den Händler-Schaufenstern.

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