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Toyota

Hybridantrieb auch für Mini-Cars

Toyota Aygo Foto: auto motor und sport

Der Autobauer Toyota will Hybridantriebe künftig nicht nur in der Mittel- und Oberklasse und Kleinwagen wie dem Yaris anbieten, sondern auch in seinen Mini-Cars wie dem Aygo. Das kündigte Toyota-Entwicklungsvorstand Mitsuhisa Kato im Interview mit auto motor und sport an.

16.10.2014 auto motor und sport

"Unser Ziel lautet ganz klar, mittelfristig in jedem Segment ein Hybridmodell anzubieten“, sagte Kato. "Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet, müssten wir jedoch die Kosten noch weiter senken, um diese Technologie im A-Segment anbieten zu können.“

Kato ist davon überzeugt, dass der Hybridantrieb im Gegensatz zum Elektroauto und Brennstoffzelle für die meisten Aufgaben ideal ist. Der Hybridantrieb sei "für die meisten Anwendungsbereiche am besten“, betont Kato. "Wann immer es uns gelingt, die Effizienz einzelner Komponenten unseres Hybridsystems zu steigern, profitieren anschließend auch unsere Elektroantriebe sowie die herkömmlichen Verbrennungsmotoren von diesen Innovationen.“

Mehr Fahrspaß für Hybridmodelle

Dabei kündigt Kato an, dass Toyota die thermische Effizienz der Hybridantriebe auf 40 Prozent steigern wird. "Beim Prius liegt sie aktuell bei 38,5 Prozent. In der nächsten Generation können wir diesen Wert auf 40 Prozent verbessern“, so Kato. "Bei unseren Dieselmotoren ist sicher eine noch größere Steigerung möglich.

Doch der Prius soll nicht nur sparsamer werden, sondern gleichzeitig mehr Fahrspaß bieten. "Der aktuelle Prius ist sicher für seinen sparsamen Antrieb bekannt. Viele Kunden sind jedoch der Meinung, dass er durchaus etwas agiler fahren könnte“, erklärt der Entwicklungsvorstand. "Dem würde ich nicht unbedingt widersprechen. Daher muss die nächste Generation sowohl Fahr- als auch Sparspaß bieten.“

Dabei wird laut Kato auch die neue Fahrzeugplattform TNGA eine große Rolle spielen. Diese ermögliche es den "sogenannten Hüftpunkt zu senken, also in bestimmten Modellen eine niedrigere Sitzposition zu realisieren und so den Fahrspaß zu erhöhen.“ Gleichzeitig werde die Plattform die Produktionskosten weiter senken. "TNGA wird uns in erster Linie dabei helfen, immer bessere Autos zu bauen. Gleichzeitig können wir mit TNGA in der Entwicklung effizienter arbeiten, wir peilen dabei Einsparungen von 20 bis 30 Prozent an.“

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