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Toyota i-Road auf dem Autosalon Genf

Wankdreirad für die Stadt

Toyota i-Road Foto: SB-Medien 14 Bilder

Der japanische Autobauer Toyota setzt bei seinem neuesten Mobilitätskonzept für den urbanen Raum auf nur noch drei Räder. Zudem soll der Kabinenroller Toyota i-Road wanken fast wie ein Motorrad.

04.03.2013 Uli Baumann

Der zunehmenden Verkehrsproblematik in Großstädten will Toyota mit einem dreirädrigen Kabinenroller mit Elektroantrieb begegnen. Der Toyota i-Road als entsprechende Studie debütiert auf dem Genfer Autosalon.

Toyota i-Road
Wankdreirad Toyota i-Road 1:02 Min.

Toyota i-Road mit 50 Kilometer Reichweite

Toyota versucht mit dem i-Road die Wendigkeit eines Zweirads mit dem Komfort eines Autos zu kombinieren. Entsprechend sitzen beide Passagiere hintereinander wie auf einem Motorrad, allerdings unter einem wetterfesten Glasdach. Für Komfort unter dem Kabinendach sollen eine Innenraumbeleuchtung, Heizung, Audio-System und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sorgen. Der Toyota i-Road ist 2,35 m lang und nur 85 cm  breit. Damit soll sich die Parkplatzsuche extrem vereinfachen und der Wendekreis sinkt auf nur drei Meter.

Angetrieben wird die nur 1,45 Meter hohe Toyota i-Road-Studie von Radnaben-Elektromotoren mit jeweils 2 kW an den beiden Vorderrädern. Ist die Lithium-Ionen-Batterie aufgeladen, fährt das dreirädrige Elektroauto bis zu 50 km weit. Der Akku lässt sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose in drei Stunden aufladen.

Wankt, fällt aber nicht um

Die neue Toyota "Active Lean"-Technologie sorgt dafür, dass der Toyota i-Road fährt wie ein Motorrad, aber dennoch nicht umfällt. Um die Balance zu halten, nutzt das System einen Stellmotor und ein Getriebe an der Vorderradaufhängung, das mit dem rechten und linken Vorderrad verbunden ist. Ein elektronisches Steuergerät berechnet die erforderliche Neigung basierend auf Lenkwinkel, Gyro-Sensor und Fahrzeuggeschwindigkeit. Das System bewegt die Räder außerdem automatisch in entgegengesetzter Richtung nach oben und unten, um mit Kurvenneigetechnik der Zentrifugalkraft entgegenzuwirken. Die "Active Lean"-Technologie kompensiert Fahrbahnunebenheiten und ist auch aktiv, wenn das Fahrzeug geradeaus fährt.

Ob der Toyota i-Road je durch unsere Großstädte wankt, steht dagegen noch in den Sternen. Bislang ist der Zweisitzer nur einen Studie.

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