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Toyota, Mazda, Nissan, Honda

Millionen-Rückruf wegen Airbag-Problem

Toyota Corolla Foto: Toyota

Die japanischen Autohersteller Toyota, Honda, Mazda und Nissan bitten wegen fehlerhaften Beifahrer-Airbags weltweit insgesamt 2,9 Millionen Autos in die Werkstatt. Auch in Deutschland sind Fahrzeuge betroffen.

11.04.2013 Thomas Gerhardt

Wie ein Sprecher von Toyota gegenüber auto motor und sport mitteilte, könne es passieren, dass sich die fehlerhaften Airbags im Falle eines Unfalls nicht komplett entfalten, da beim Auslösen der Luftsäcke ein zu hoher Druck entstehe und dadurch das Airbag-Gehäuse beschädigt werden könnte. Der Grund dafür sei ein fehlerhaft produziertes oder auch falsch gelagertes Treibmittel für den Zündmechanismus. Die Airbags in den betroffenen Autos würden aber in jedem Fall ausgelöst.

In den USA und in Japan hat Toyota bislang 5 Fälle mit fehlerhaften Beifahrer-Airbags registriert. Personenschäden, die in Zusammenhang mit diesem Problem stehen, sind nicht bekannt.

Beifahrer-Airbag wird gegebenenfalls ausgetauscht

Der japanische Autoriese ruft weltweit 1,73 Mio Fahrzeuge der Modelle Corolla, Yaris, Avensis, Avensis Verso, Picnic, Camry und Lexus SC 430 aus den Baujahren 2000 bis 2004 zurück. In Deutschland bittet der Hersteller etwa 62.000 Fahrzeuge in die Werkstatt. Dort werde der Beifahrer-Airbag zunächst überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Die Aktion nimmt zwischen einer und zweieinhalb Stunden in Anspruch. Die Fahrzeug-Besitzer werden über das KBA ermittelt und von Toyota angeschrieben.

Auch Honda muss mehrere Modelle zurückrufen. Weltweit sind 1,14 Millionen, in Deutschland 10.000 Autos der Modelle Civic, Stream, Jazz und CRV aus den Jahren 2001 bis 2003 betroffen.

Bei Nissan sind die möglicherweise defekten Beifahrer-Airbags in den Modellen Almera, Navara, Pathfinder, Patrol, Terrano II, Tino und X-Trail aus den Produktionsjahren 2000 bis 2003 verbaut. Der Hersteller bittet daher weltweit 480.000 Fahrzeuge zu einem Werkstattbesuch. In Deutschland sind rund 25.000 Autos betroffen.

Mazda meldete, dass weltweit insgesamt 45.000 Fahrzeuge überprüft werden sollen. Die Rückrufaktion betrifft überwiegend Mazda 6-Modelle aus dem Produktionszeitraum zwischen 2002 bis 2003. In Deutschland wird der japanische 5.219 Fahrzeuge zu einem Werkstattbesuch bitten.

Airbag-Hersteller beliefert auch andere Autobauer

Die möglicherweise defekten Airbags stammen vom japanischen Automobilzulieferer Takata, der nach eigenen Angaben zusammen mit dem Daimler-Konzern den allerersten Airbag entwickelte. Die japanische Firma beliefert auch europäische und amerikanische Autohersteller.

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