Toyota: Micro-Version des Aygo geplant

Smart ist noch nicht am Start in den USA und schon zeigt sich ernsthafte Konkurrenz am Horizont: Toyota plant offenbar ein zwei- bis dreisitziges Mini-Auto in Anlehnung an den Aygo. Auf Basis von Erlkönigfotos gibt es nun erste Zeichnungen des Toyota-Winzlings.

Während bei Daimler-Chrysler die Entscheidung, ob oder ob nicht der Kult-Zwerg Smart an den Verkaufsstart in den USA geschickt wird, hat man offenbar bei Toyota still und heimlich ein eigenes Zweisitzerprojekt vorangetrieben.

Bestätigt wird von Toyota offiziell nichts, in Europa weiß man von dem Projekt eines Smart-Rivalen angeblich rein gar nichts. Bilder von verschiedenen Prototypen, die in der vergangenen Zeit in Japan, dem Death Valley und Europa gesichtet wurden, sprechen eine andere Sprache. Kenner der Szene vermuten, dass der kleine Aygo nächstes Jahr auf der Tokyo Motorshow erstmals gezeigt werden könnte, ein Verkaufsstart wird nach Stand des Projektes bereits 2008 vermutet. Der bisherige Projektverlauf spricht dafür, dass das Microauto für die Weltmärkte konzipiert ist.

Verkaufsstart schon 2008?

Ausgehend von den bislang gesichteten Prototypen dürfte der Wagen 2,95 Meter lang, etwa 1,57 Meter breit und 1,55 Meter hoch sein und über einen Radstand von 2,05 Meter verfügen. Im Gegensatz zum Smart wird der Toyota-Zwerg einen Frontmotor bekommen. Das soll deutlich mehr Platz für Passagiere und Gepäck bringen, als dies beim Smart der Fall ist. Angeblich passt eine Golf-Tasche rein. Vor allem aber: Dadurch wird Raum für einen dritten, flexiblen Sitz geschaffen.

Toyota Roadster und Prius III

Toyota hat aber noch mehr Aufreger in der Produkt-Pipeline. So soll die Entwicklung eine BMW-Z4/SLK-Rivalen im Sportwagenbereich praktisch abgeschlossen sein. Zwar schweigt man bei Toyota auch hier offiziell, ein Insider räumt aber ein, "dass wir die Lücke, die ein Celica hinterlassen hat, sicher nicht ewig unbesetzt lassen werden".

Wie diese Lücke besetzt werden kann, hat der amerikanisch-schweizerische Autodesigner Mark Stehrenberger für auto-motor-und-sport.de zu Papier gebracht. Vorbild für den neuen Toyota-Sportler könnte dabei der legendäre 2000 GT aus den 60er Jahren sein.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand soll der nächste Toyota-Sportwagen über die klassischen Proportionen - lange Schnauze, kurzes Heck - verfügen und mit einem Soft-Top ausgestattet werden.

Laut Toyota-Kreisen sind zwei Motorversionen konkret in der Überlegung: Eine mit dem V-6 Motor aus dem Lexus ES 300, der für den Sportler auf 300 PS hochgerüstet werden soll und eine supersportliche Variante, mit einem 4,3-Liter-V8 Motor. Der V6 soll preislich in der Region des Nissan Z350 angesiedelt werden, also bei rund 30.000 Dollar, der V8 bei 40.000 bis 45.000 Dollar. Der Roadster soll 2008 gezeigt werden.

Konkreter sind die Erkenntnisse über die nächste Generation des Prius III, der ab August 2008 produziert werden wird und 2009 in den Verkauf kommt. Während schon längere Zeit bekannt ist, dass der Hybrid einen Lithium-Ionen-Batterie bekommen wird, ist über die neue Optik noch nichts bekannt. Bis jetzt! Basierend auf Informationen aus Toyota-Kreisen hat Mark Stehrenberger auch diesem Modell ein Gesicht gegeben. Und voila: der nächste Prius wird nicht nur vernünftiger und noch wirtschaftlicher, er bekommt auch eine deutlich dynamischere Linie.

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fvo

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