Mit dem Prius ist Toyota als Hybridpionier bereits gut aufgestellt. Mit dem neuen Honda Insight erwächst den Japanern aber eine ernsthafte Konkurrenz, ist der Insight doch deutlich günstiger zu haben, als der Prius. Zudem hat Honda angekündigt, ein weiteres Hybrid-Modell in der Größe des Honda Jazz aufzulegen.
Bewährte Technik aus dem Toyota Prius
Um einen preislich wettbewerbsfähigen Hybrid im Programm zu haben, entwickelt Toyota einen kleinen Bruder zum Prius. Basis für den Mini-Hybrid ist der Kleinwagen Yaris. Die Technik kommt dabei überwiegend vom Toyota Prius. Diese hat sich über Jahre bewährt und ist bereits voll entwickelt.
Um den Abstand zum neuen Prius, der jetzt einen 1,8-Liter-Benziner verpasst bekommen hat, zu wahren, wird der Yaris Hybrid voraussichtlich den alten 1,5-Liter-Benziner der Prius-Vorgängergeneration unter der Haube tragen. Ergänzend trägt der Yaris Hybrid eine Nickel-Metall-Hydrid-Batterie, da die neue Batterie-Generation der Lithium-Ionen-Energiespeicher zu teuer für den Kleinwagen wären.
Yaris Hybrid als geschrumpfter Prius
Keine Experimente macht Toyota auch beim Design des Yaris Hybrid. Nachdem schon Honda mit dem neuen Insight auf die Two-Box-Design-Linie des erfolgreichen Prius eingeschwenkt ist, wird auch Toyota für den kleinen Hybrid an dieser Linienführung festhalten. Der Yaris Hybrid wird daher als geschrumpfter Prius an den Start rollen und so auch beim Mini-Hybrid für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen.
Mark Stehrenberger
Der gebürtige Schweizer Mark Stehrenberger zeichnet seit über 30 Jahren die automobile Zukunft für auto motor und sport. Er lebt abwechselnd in Santa Barbara, Kalifornien sowie Montreux, Schweiz, und leitet sein etabliertes Designteam, MSD, das sich für ’cutting edge’ Design auf diversen Gebieten international einen soliden Namen gemacht hat. Des Weiteren ist Stehrenberger Gastdozent am Art Center of Design College in Pasadena, US.






