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Toyota mit profitablem Quartal

Japaner heben Gewinn-Prognose an

Toyota Logo Foto: dpa 149 Bilder

Nach einem sehr profitablen zweiten Geschäftsquartal hat der weltweite Autoprimus Toyota seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr erhöht.

05.11.2012 dpa

Das laufende Geschäftsjahr dürfte für den weltgrößten Autohersteller Toyota noch profitabler werden als zunächst erwartet. Nach einem gewinnträchtigen zweiten Quartal erhöhte der Konzern am Montag (5.11.) seine Ergebnisprognosen für das am 31. März endende Geschäftsjahr - und dämpfte gleichzeitig die Erwartungen an Absatz und Umsatz. Grund dafür seien die trüben Aussichten auf dem europäischen Markt und die unklare Lage in China, teilte Toyota mit. Dort leiden japanische Hersteller unter einer anti-japanischen Stimmung, die durch den Insel-Streit zwischen beiden Staaten in weiten Teilen Bevölkerung ausgebrochen war.

Erwartungen der Analysten übertroffen

Weltweit rechnet Toyota mit 8,75 statt 8,8 Millionen verkauften Autos. Dabei dürfte der Absatz alleine in China und Europa rund 100.000 Fahrzeuge unter den bisherigen Prognosen liegen. Die Nachfragelücke soll zum Teil der US-Markt auffangen, wo besonders Hybrid-Modelle gut laufen. Auch in Japan verkaufte sich der Prius zuletzt sehr ordentlich. Die Umsatzprognose senkte Toyota um drei Prozent auf 21,3 Billionen Yen (206 Milliarden Euro). Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2011/2012, als der Konzern schwer von der japanischen Flut- und Atomkatastrophe getroffen worden war, wären das knapp 15 Prozent Zuwachs.

Auf den Gewinn schlagen die schlechteren Absatz-Aussichten aber nicht durch - im Gegenteil: Beim operativen Ergebnis erwartet Toyota 1,05 statt 1 Billion Yen und damit fast dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Unter dem Strich soll der Gewinn bei 780 statt der bisher kalkulierten 760 Milliarden Yen liegen.

Im zurückliegenden zweiten Quartal hatte Toyota mit einem operativen Ergebnis von 340 Milliarden Yen die Erwartungen der Analysten schon übertroffen. Auch der Nettogewinn lag mit 258 Milliarden Yen über den Prognosen und mehr als dreimal so hoch wie vor einem Jahr. Gleichzeitig fiel der Umsatzanstieg bereits etwas geringer als erwartet aus: Er stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 5,4 Billionen Yen.

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