Der Toyota-Sportwagen könnte als MR-2 wiedergeboren werden, oder gar als Prius Coupé antreten - denn unter dem Blechkleid wird die Neuauflage in jedem Fall Hybrid-Technik tragen und so direkt auf den neuen Honda CR-Z zielen, der auf der Detroit Motor Show bereits sein Debüt gegeben hat.
Sportlich ausgelegter Hybrid
2007 musste der Toyota MR-2 die Segel streichen. Seither ist die Nische eines kleinen Sportlers im Toyota-Modellprogramm verwaist. Mit dem FT-86 Conceptcar auf Subaru-Basis mit Boxermotor und Heckantrieb, das auf der Tokio Motor Show vorgestellt wurde, haben die Japaner bereits einen Ausblick auf einen möglichen Nachfolger gegeben.
Doch man scheint in Japan zweigleisig zu planen. Um gegen den frisch aufgebauten Gegner Honda CR-Z zu Felde ziehen zu können, muss ein Hybrid-Sportler her. Beim Styling soll wieder der FT-86 Pate stehen, jedoch in stark modifizierter Form. Unter dem Blech könnte ein modifizierter Prius-Antriebsstrang arbeiten. Dieser müsste dann aber auf mehr Dynamik getrimmt werden, um dem sportlichen Anspruch gerecht zu werden. Als Eckdaten werden ein Beschleunigungsvermögen von rund sieben Sekunden von Null auf 100 km/h angestrebt, beim Verbrauch soll der Hybrid-Sportler jedoch unter vier Liter und beim CO2-Ausstoß unter 100 g/km bleiben.
Mark Stehrenberger
Der gebürtige Schweizer Mark Stehrenberger zeichnet seit über 30 Jahren die automobile Zukunft für auto motor und sport. Er lebt abwechselnd in Santa Barbara, Kalifornien sowie Montreux, Schweiz, und leitet sein etabliertes Designteam, MSD, das sich für ’cutting edge’ Design auf diversen Gebieten international einen soliden Namen gemacht hat. Des Weiteren ist Stehrenberger Gastdozent am Art Center of Design College in Pasadena, US.






