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Toyota

Neuer RAV-4 mit Sechs-Appeal

Foto: Mark Stehrenberger 1 Bilder

Im Herbst 2005 legt Toyota seinen Erfolgs-Offroader RAV-4 neu auf. Der neue Kompakt-SUV wird größer, geräumiger und bekommt erstmals auch einen V6-Motor.

17.09.2004

Mit dem im Frühjahr 1994 präsentierten RAV-4 kreierte Toyota eine Klasse, die von der Masse der europäischen Konkurrenten bis heute noch nicht richtig besetzt ist. Eine Monopolstellung hat der RAV-4, der im Frühling 2000 zuletzt neu aufgelegt wurde, allerdings längst nicht mehr. Vor allem neue koreanische Konkurrenten wie Hyundai Tucson und Kia Sportage machen dem leichten Offroader von Toyota das Terrain streitig, aber auch japanische Wettbewerber wie Honda CR-V und Suzuki Grand Vitara. Zudem rüsten sich jetzt auch die Europäer zum SUV-Gefecht: Fiat schickt im Frühjahr 2006 einen kompakten Allradler ins Feld, VW arbeitet für Ende 2007 an einem Offroader auf Golf-Basis, und Opel bringt schon ein Jahr früher den Frontera-Nachfolger, dem zu Kampfpreisen gleich noch ein 4x4-Vehikel der GM-Billigmarke Daewoo zur Seite gestellt wird – allerdings unter Chevrolet-Logo.

Der Bestseller wird behutsam modernisiert

Zuletzt war der RAV-4 zwar immer noch der meistgekaufte Geländewagen in Deutschland, doch Toyota ist keine Firma, die sich auf Lorbeeren ausruht. Deshalb geht bereits im Herbst 2005 eine aufgefrischte Version des RAV-4 an den Start. Toyota verfährt dabei nach bewährtem Muster wieder ganz behutsam: Gutes wird beibehalten, Kritikwürdiges verbessert.

Die Karosserielänge legt beim Zweitürer deutlich in Richtung vier Meter zu, der Radstand wird ebenfalls gestreckt. Der Viertürer gewinnt genauso an Statur und mutiert zu einem kleinen Landcruiser. Auf jeden Fall dürfen sich die künftigen RAV-4-Insassen auf mehr Bewegungsfreiheit im Innenraum freuen, und auch für das Freizeit- und Reisegepäck wird besser gesorgt sein.

Stilistisch wagt Toyota keine Experimente. Allerdings soll der neue RAV-4 vor allem im Innenraum durch Chrom- und Aluschmuck mehr Emotionen wecken als die eher auf Zweckmäßigkeit ausgelegten Vorgängermodelle. Auch die Varibilität der Rücksitze, beziehungsweise deren Handhabung soll verbessert werden.

Aufrecht erhalten wird das Angebot zweier Antriebsvarianten: schlichter Frontantrieb (4X2) oder permanenter Vierradantrieb (4x4) über Zentraldifferenzial mit Viscokupplung. Als Motorisierung bietet Toyota für die europäischen Märkte wieder Vierzylinder-Triebwerke als Benziner und Turbodiesel an. Bei den Ottomotoren reicht die Palette je nach Antriebssystem (Zweirad/Vierrad) vom 1,8-Liter mit 125 PS bis zum Zweiliter mit 150 PS. Alternativ gibt es einen Zweiliter-Common-Rail-Vierzylinder mit 116 PS.

Für die USA wird Toyota erstmals im RAV-4 auch einen Dreiliter-Sechszylinder mit 220 PS anbieten - eine Entscheidung darüber, ob dieser V6 auch in Europa im RAV-4 eingesetzt wird, ist zwar noch nicht gefallen. Es ist aber davon auszugehen, dass diese Topversion etwa ein Jahr nach Verkaufsstart nachgeschoben wird. Denn auch in Deutschland verkauften sich bislang schon die am stärksten motorisierten und am teuersten ausgestatteten RAV-4-Versionen am besten. Der Zweitürer mit Frontantrieb kommt hier zu Lande auf weniger als zehn Prozent Anteil.

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