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Toyota Prius Plug-in Hybrid im Leser-Test

Wie meistert der Prius den Alltag?

Toyota Prius Plugn-in Hybrid Foto: Beate Jeske 23 Bilder

Sechs ausgewählte Leser, drei Toyota Prius Plug-in Hybrid und zwei Monate Zeit - der erste auto motor und sport-Leser-Alltagstest hat begonnen. Hier die Eindrücke nach vier Wochen.

25.11.2011 Alexander Bloch

Das Auswahlverfahren war hart, die Resonanz überraschend groß. Ausführlich sollten uns die auto motor und sport-Leser schildern, wieso gerade sie die optimalen Tester für den einmonatigen Dauertest von drei Toyota Prius Plug-in Hybrid wären. Doch die Chance, dieses zukunftsweisende Modell fahren zu können, elektrisierte im wahrsten Sinne des Wortes die Leser. Hunderte schrieben Briefe und E-Mails, sechs davon überzeugten uns mit ihren Schreiben am meisten.

Nach vier Wochen teilten uns die ersten drei Lesertester Sylvia Gable aus Ludwigshafen, Matthias Sautter aus Weißbach und Sascha Mark aus Hilzingen ausführlich ihre Erlebnisse und Eindrücke mit, und sie protokollierten akribisch die Benzin- und Strombetankungen des Toyota Prius Plug-in Hybrid.

Toyota Prius-Plug-in-Hybrid fühlt raumschiffartig an

Für Sascha Mark vergingen die Tage "wie im Fluge, denn der Prius fühlt sich am Anfang flugzeug- oder raumschiffartig an". Sylvia Gable verlieh dem Toyota Prius Plug-in Hybrid sogar das Prädikat "blondinensicher". Privat fährt die Ludwigshafenerin einen Prius II und kam so auf Anhieb auch mit der neuen Version zurecht. "Die Anzeigen sind übersichtlich und fast selbsterklärend."

Nicht nur der Pfälzer Mutter bereitete es sichtlich Freude, den Toyota Prius Plug-in Hybrid immer wieder an die Grenzen seiner elektrischen Reichweite zu bringen. An einem Samstag notierte sie stolz im Fahrtenbuch: "Der wirklich ruhige Prius hat 23 Kilometer geschafft!" Ein Aktionsradius, der perfekt zu Sascha Marks 21 Kilometer langer Pendlerstrecke zur Arbeit passt. Mehrfach fuhr er rein elektrisch zur Arbeitsstelle, wo er den Toyota Prius Plug-in Hybrid an einer normalen Steckdose gleich wieder aufladen konnte. Auch der BMW-Fahrer lobte, wie leise der Prius sich dabei fortbewegte - im Gegensatz zum Autobahnbetrieb: "Gott sei Dank ist der Klang der HiFi-Anlage im Prius selbst bei höherer Lautstärke sehr gut, so dass ich den heulenden Motor übertönen konnte."

Toyota Prius Plug-in Hybrid piepst und jault

Matthias Sautter, als Angestellter beim Energiekonzern EnBW an den Umgang mit Strom gewöhnt, musste sich dafür mit der Geräuschkulisse des Toyota Prius Plug-in Hybrid erst mal anfreunden. Der sparsame Japaner piepst gerne beim Rangieren und "jault" bei höherem Autobahntempo. Doch: "Auf der Landstraße angekommen, fühlt sich der Toyota Prius Plug-in Hybrid sichtlich wohler. Alles gleitet, alles fließt, es geht harmonisch den Kurven folgend. Hier fühlen wir uns wohl", notierte der Mercedes-Besitzer im Fahrtenbuch. Ähnlich wie Sylvia Gable missfallen ihm aber im "plüschigen" Innenraum die zu wenigen Ablageflächen und die weit nach oben öffnende Heckklappe, deren Abdeckung laut der Pfälzerin "labberig und wackelig" ist.

Großes Lob erntete der Toyota Prius Plug-in Hybrid bei allen drei Testern für seinen Verbrauch. Sascha Mark notiert im Fahrtenbuch: "Im Laufe der Tage habe ich mit dem Auto wirklich Spaß. Nicht Fahrspaß, wie man ihn in einem Sportwagen hat, sondern Spaß am Sparen. Der Durchschnittsverbrauch von aktuell 3,6 Liter/100 km überzeugt. In den nächsten Tagen, nach dem Tanken, werde ich versuchen, so zu fahren, dass ich mit möglichst wenig Benzin auskomme - ich bin gespannt, was möglich ist."

3,8 Liter im Durchschnitt

Matthias Sautter vergleicht seinen Verbrauch mit der Werksangabe nach EU-Norm: "Mit voll aufgeladenen Akkus und dem geeigneten Streckenverlauf lassen sich mit dem Toyota Prius Plug-in Hybrid Verbräuche von unter drei Liter pro 100 km realisieren. Die angegebenen 2,6 Liter sind aber Laborwerte, die in der Praxis wohl kaum zu erreichen sind. Bei Überlandfahrten mit Stadt-, Land- und Autobahnbetrieb wurde nach 300 Kilometern ein Durchschnittswert von 3,8 Liter angezeigt."

Ein Handikap sind für den Schwaben die wenigen öffentlichen Ladestationen, die langen Ladezeiten und das Stromkabel: "Das Kabel ist relativ schwer und unhandlich und deshalb nicht alltagstauglich." Sylvia Gable haderte weniger mit dem Laden, aber dafür mit der Reichweite des Toyota Prius Plug-in Hybrid: "Das tägliche E-Tanken ist schnell in die Alltagsroutine übergegangen, aber etwas mehr elektrische Reichweite wäre nicht schlecht." Wie die Aktionsradien über den gesamten Test hinweg ausfallen, und welche Erfahrungen die nächsten drei Lesertester gemacht haben, steht im zweiten Teil des Reports über den Toyota Prius Plug-in Hybrid.

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