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Toyota dampft Scion ein

Junge Marke zu erfolglos

Scion C-HR Concept L.A. Autoshow Foto: Scion 12 Bilder

Toyota stellt seine US-Tochtermarke Scion ein, das haben die Japaner am Mittwoch (3.2.2016) offiziell bestätigt. Die Marke für junge Kunden blieb weit hinter den Erwartungen zurück.

03.02.2016 Uli Baumann

Vor rund 13 Jahren hatte Toyota auf dem US-Markt das Label Scion eingeführt. Unter dieser Submarke wollten die Japaner jugendliche Autos für junge Kunden vermarkten und so an die Marke Toyota binden. Da junge Leute aber zunehmend das Interesse an Autos verlieren bricht auch für Scion der Markt weg.

Scion ohne Verkaufserfolg

Zudem haben nach Medienberichten schon verschiedene Markterhebungen einen durchschnittliches Alter für Scion-Käufer von fast 50 Jahren ergeben - also weit an der geplanten Zielgruppe vorbei. 2015 konnte Scion nur noch 56.167 Autos absetzen, selbst im Spitzenverkaufsjahr 2006 waren es nur 175.000 Autos.

Bis zuletzt hatte Scion noch versucht das Ruder herumzureißen. Mit dem IA sollte ein Mazda 2-Klon ins Modellprogramm kommen, der Scion iM war ein adaptierter Toyota Auris, der Scion FR-S war ein angepasster Toyota GT-86, der tC ein Coupé auf Avensis-Basis und mit dem CH-R sollte ein ebenfalls von Toyota übernommener Crossover ins Programm kommen. Noch im November 2015 hatte die Marke mit Andrew Gilleland einen neuen Boss bekommen.

Geprägt hatten das Markenimage einst Modelle wie der xA und xB im Box-Design.

Die Beschäftigten bei Scion sollen an anderen Toyota-Standorten unterkommen. Die Abwicklung der Marke wird sich noch bis August erstrecken.

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