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Toyota Supra (2018) Erlkönig

Comeback des japanischen Sportwagens

Erlkönig Toyota Supra Foto: Stefan Baldauf 94 Bilder

Toyota und BMW hatten sich bereits 2012 unter anderem auf die gemeinsame Entwicklung eines Sportwagens für beide Marken geeinigt. Jetzt wurde der für 2018 erwartete Toyota Supra als Erlkönig auch auf der Nordschleife erwischt.

28.11.2016 Uli Baumann, Holger Wittich 4 Kommentare Powered by

BMW zeichnet in der Kooperation für Plattform und Fahrwerk verantwortlich, Toyota steuert sein Hybrid-Know-how bei. Verbrennungs-Motoren kommen wohl von beiden Herstellern jeweils eigene.

Toyota lässt Toyota Supra schützen

Neben dem Hybridantrieb wird der Toyota-Sportler auch einen legendären Namen haben – Toyota Supra! Denn die Japaner haben am 3.6.2016 beim Europäischen Patentamt den Antrag auf den Schutz der Wortmarke „Toyota Supra“ gestellt. Anders als das Schwestermodell BMW Z5, das nur als Roadster mit Stoffdach kommen wird, wird der Toyota Supra ab 2018 nur als Coupé antreten.

BMW Z4/Z5 ErlkönigFoto: Stefan Baldauf
Bereits erwischt: Der BMW Z4 als Erlkönig.
Toyota Supra Erlkönig
Hier wird der Sportwagen erprobt 1:57 Min.

Einen Ausblick auf das Design des Toyota Supra gab es mit der FT-1-Studie auf der Detroit Motor Show 2014. Für den Supra bedeutet das: langestreckte Motorhaube, knappe Überhänge und ein knackiges Bürzel am Heck. Im Modellprogramm der Japaner wird er sich klar über dem GT86 einsortieren. Erste Blicke in den Innenraum offenbaren ein Cockpit im typischen BMW-Stil. Inwieweit dieses seinen Weg in die Serie finden wird, ist ungewiss. Vermutlich wird sich auch das Interieur an der japanischen Marke orientieren.

Supra mit Biturbo-V6 und Hybridantrieb

Beim Antrieb setzen die Japaner im Topmodell auf einen doppelt aufgeladenen V6-Benziner, der auch in den Lexus-Modellen GS und LS zum Einsatz kommen soll, und natürlich Hinterradantrieb. Die Leistung dürfte bis an 400 PS heranreichen. Zu erwarten ist aber außerdem ein Hybridantriebsstrang für den Toyota Supra. Dieser dürfte einen Zweiliter-Turbo-Vierzylinder mit zwei Elektromotoren an der Vorderachse und einem weiteren, in das Getriebe integrierten E-Motor kombinieren. Ein ähnliches System haben die Japaner bereits auf der IAA 2013 in Verbindung mit einem 1,6-Liter-Turbo im 420 PS starken Yaris Hybrid R präsentiert. Als mögliche Leistung wird für das weniger als 1,5 Tonnen schwere Modell 350 PS erwartet.

Gebaut werden soll der Toyota Supra übrigens parallel zum BMW Z5 bei Magna-Steyr in Österreich.

Neuester Kommentar

@DMR_TeamLH
Nochmals zum Porsche 918 und der Frage, ob Hybride in Sportwagen Sinn machen:
Im Bericht der "sport auto" über die Rekordrunde auf der Nordschleife finden sich folgende Kommentare und Zitate (vom Porsche-Projektleiter Walliser):

""..... In einem Auto, in dem das Hybrid-Paket mit 314 kg auf die Wage drückt? Könnte man die Batterie da nicht einfach weglassen? Walliser kennt den Zweifel und pariert ihn mathematisch-kühl: "Ohne Hybridsystem würde man wegen des geringeren Gewichts pro Runde 13 Sekunden gewinnen, doch die Batterieleistung bringt pro Hot-Lap-Runde 15-16 Sekunden." .... Marc Lieb geht auf die erste fliegende Runde. "Blinde Attacke alleine reicht nicht aus, man muss sich die Boost-Leistung der Batterie über die Runde einteilen." ..... Zwar wird bei jedem Bremsvorgang Energie rekuperiert und die Batterie geladen, aber im Hot-Lap-Modus trägt der Verbrennungsmotor so gut wie nichts zur Aufladung bei - weil er bei Volllast nicht lädt."Daher muss der Fahrer mit dem Boost haushalten und ihn so einsetzen, dass die Rundenzeit maximal optimiert werden kann" erklärt Walliser. ...."

Nehmen wir die Infos zusammen: Auf eine Runde Nordschleife gewinnt der Hybrid-paket nur lächerliche 2-3 Sekunden. Allerdings nur auf EINE EINZIGE schnelle Runde, denn nach einer Hot-Lap-Runde dürfte der Akku ziemlich leer sein. Schon in einer zweiten schnellen Runde wäre man also ohne Hybrid schneller!
Immer vorausgesetzt, dass die Porsche-Angabe des Gewinns von 2-3 Sekunden in der ersten Runde überhaupt stimmt. Wir dürfen getrost annehmen, dass Porsche hier nicht die Wahrheit sagen würde, wenn der Effekt des Gewichtes doch größer sein sollte, schließlich will man die Kiste ja verkauft bekommen.

Fazit: Selbst auf eine Runde praktisch keine Gewinn durch Hybrid (wenn überhaupt), bei mehr Runden sogar ein Nettoverlust in der Rundenzeit. Dafür aber 314 kg Mehrgewicht, welche die gesamte Fahrdynamik, insbesondere die Agilität negativ beeinflussen.
DESHALB ist Hybrid in Sportwagen einfach kontraproduktiv.

Dazu kommt, dass sich so ein High-Tech-Monster niemals wirklich ESP-frei fahren lassen wird. Hier fährt primär immer der ESP-Rechner, nicht der Fahrer. Bei einer Luxuslimousine vielleicht egal, für einen Sportwagen ein "Kiss of death".

Grüße
ChrisH

ChrisH 27. November 2016, 22:27 Uhr
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