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Toyota und Lexus

Hybrid-Zukunft

Sparautos mit Fahrspaß und Komfort sind im Trend. Toyota und Lexus versprechen faszinierende neue Modelle.

06.07.2007 Eberhard Kittler

Toyota besetzt seit dem Prius I von 1997 ein Feld, auf dem kein anderer (mehr) war. Bis heute hat Toyota einschließlich Nobel-Tochter Lexus eine Million Hybridfahrzeuge hergestellt, davon allein im letzten Jahr 300.000 (knapp fünf Prozent der Jahresproduktion). 2010 soll diese Zahl auf eine Million anwachsen; Schätzungen zufolge rollen dann 700.000 Hybridfahrzeuge auf Europas Straßen.

Hybrid als Krönung

Toyota und Lexus haben sich so ein ganz eigenes Profil erarbeitet. Inzwischen wird erwogen, Prius zu einer eigenen Marke zu machen - ab 2009 kommt die dritte Generation des Spar-Klassikers mit unterschiedlichen Karosserieversionen. Genutzt hat die Profilierung vor allem Lexus: Inzwischen werden die Modellreihen RX, GS und LS mit einem Hybrid gekrönt, der IS soll in der nächsten Generation folgen. 40 Prozent aller Lexus sind heute Hybridversionen, beim RX kaufen 65 Prozent der deutschen Käufer die Hybridvariante. Laut einer Umfrage von Conti erwägt ein Drittel aller potenziellen Autokäufer in Deutschland, über einen Hybrid nachzudenken.

Den Vorsprung bei Elektrotechnik und Elektronik sowie deren Steuerung beziffern die Japaner mit vier Jahren. Die deutschen Hybrid-Allianzen - Mercedes, GM, BMW und Audi, VW, Porsche - hätten hier größte Probleme. Toyota setzt auf evolutionäre Lösungen bei den leistungsverzweigten Vollhybriden, bevor um 2015 eine ganz neue Technik (vermutlich Radnabenmotoren) debütiert.

Hybridfahrzeuge mit Dieselmotor

Spannung, Leistung und Drehzahl der immer kompakteren E-Maschine werden wachsen, und mit der aus Sicherheitsgründen verschobenen Serieneinführung von Lithium-Ionen-Batterien sollen bis 30 Kilometer rein elektrische Fahrt möglich sein. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Plugin-System mit Stromanschluss (optional im Prius III ab 2014).

Startstopp-Systeme für Nichthybrid-Modelle, von Toyota in Japan bereits angeboten, gelangen bald auch nach Europa. Die nächste Startstopp-Generation kommt ohne Anlasser aus: Motorstart durch gezielte Einspritzung bei einer definierten Kolbenstellung und halber Verdichtung könnte die Zukunft sein. Diese Systeme werden kombiniert mit Direkteinspritz-Benzinmotoren, die eine vollvariable, elektrische Ventilsteuerung VVT-iE bekommen. Selbst an Dieseln und Dieselhybriden wird weiter entwickelt - ein Wettbewerb also, der voll unter Strom steht.

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