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Toyota USA

Wachstum trotz Preisanhebung

Toyota will trotz der Furcht vor Handelsrestriktionen am hohen Wachstumstempo auf dem amerikanischen Markt festhalten. "Wir glauben, dass wir das jetzige Wachstumsniveau beibehalten können", sagte der neue Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe der "Financial Times Deutschland".

14.07.2005

Toyota ist auf dem US-Markt in einer vertrackten Lage. Einerseits wächst der Absatz dort rasant: In der ersten Jahreshälfte verkaufte der japanische Konzern in den USA mit 1,1 Millionen Autos elf Prozent mehr als im Vorjahr. Andererseits fürchten die Japaner angesichts ihres Erfolges Handelsrestriktionen, weil die US-Autokonzerne angeschlagen sind und nur noch mit immensen Rabatten ihre Absatzzahlen hoch halten können.

Um möglichen Spannungen vorzubeugen, hebt Toyota der "FTD" zufolge sogar trotz der Rabattangebote der Konkurrenz Preise an. Zum Modellwechsel im Sommer setzt Toyota den Listenpreis seiner Autos um etwa ein Prozent herauf. Watanabe erwartet dennoch, dass die Kunden der Marke die Treue halten. Der Konzern wolle den Anteil der vor Ort gefertigten Autoteile für die Marke Toyota von derzeit 80 bis 85 Prozent erhöhen, versprach Watanabe. Auch das lässt sich als Bemühen deuten, Kritiker in den USA zu beruhigen.

In Europa soll ebenfalls durch den schrittweisen Aufbau von lokaler Produktion, von Verkaufsnetzen und der Pflege der Marke der Absatz steigen. "Wir haben noch einen kleinen Marktanteil von fünf Prozent, wünschen aber, ihn zu erhöhen", sagt Watanabe der Zeitung. So will er die in den USA erfolgreiche Luxus-Marke Lexus von ihrem Nischendasein in Europa befreien.

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