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Trabbi-Schmiede Sachsenring verkauft

Foto: Sachsenring

Das Traditionsunternehmen Sachsenring ist dreieinhalb Jahre nach Einleitung des Insolvenzverfahrens an die Leipziger HQM-Gruppe verkauft worden. Die Zukunft der ehemaligen Trabant-Schmiede sei gesichert, sagte Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler am Montag (20.2.) in Zwickau.

20.02.2006

Der Investor übernehme 170 von derzeit rund 200 Beschäftigten. Über den Kaufpreis wurde nichts mitgeteilt.

In dem Werk waren bis Ende April 1991 rund 3,7 Millionen Stück des begehrten DDR-Volkswagens Trabant vom Band gerollt. Nach der Wende wurde Sachsenring von den westdeutschen Unternehmern Ulf und Ernst-Wilhelm Rittinghaus übernommen und an die Börse gebracht. Am 30. Mai 2002 wurde die Insolvenz angemeldet – damals war bei Sachenring an den Standorten Zwickau, Hemer und Tröbitz 850 Mitarbeiter beschäftigt. Im März 2003 verkauft Kübler den Unternehmensteil, der Fahrerkabinen für Nutzfahrzeuge produziert an Daimler-Chrysler. Für das Werk im sauerländischen Hemer fand der Insolvenzverwalter mit der Sundwiger Drehtechnik GmbH ein halbes Jahr später einen Käufer, 80 Arbeitsplätze konnten erhalten bleiben.

HQM Härterei und Qualitätsmanagement aus Leipzig beschäftigt 500 Mitarbeiter. Das mittelständische Unternehmen ist im Bereich Härterei, Oberflächentechnik und Qualitätsmanagement sowie als Systemlieferant der Autoindustrie tätig. Der Berieb wird unter dem Namen HQM Sachenring weitergeführt.

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