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Transport

Stau´n wir mal

Foto: Hans-Dieter Seufert, Reinhard Schmid, picture-alliance 5 Bilder

Dachboxen bieten willkommenen zusätzlichen Stauraum.
Bei Kauf, Montage und Benutzung gibt es jedoch einiges zu beachten.

20.10.2007 René Olma

Der Winterurlauber steht schon für die Abfahrt zum Urlaubsziel bereit, doch der Kofferraumdeckel will nicht schließen. Abhilfe in solchen ärgerlichen Situationen schaffen Dachboxen.

Was nicht mehr ins Auto passt, findet seinen Platz auf dem Dach. Die Boxen schlucken Skier, Snowboards oder andere sperrige Gegenstände und entpuppen sich je nach Ausführung als Raumwunder. Dennoch sollte man der Verlockung widerstehen, die Gepäckbehälter zu überladen. Der unsachgemä Gebrauch der Dachboxen kann schnell zum Sicherheitsrisiko werden. Schon vor dem Gang ins Fachgeschäft muss man sich überlegen, welche Ansprüche die Dachbox erfüllen soll, wie oft und für welchen Zweck sie zum Einsatz kommt.

Grundsätzlich gilt beim Kauf das Prinzip: Jeder Topf findet seinen passenden Deckel. Die Größe der Dachbox muss mit der Größe des Autos harmonieren. Idealerweise ragt die Dachladung weder über die Windschutzscheibe hinaus, noch steht sie an der Heckscheibe über. Ansonsten lässt sich der Kofferraum möglicherweise nicht mehr öffnen. Was die Befestigung der Dachboxen betrifft, variieren die Systeme je nach Anbieter. Wichtig ist, dass das Befestigungssystem des Herstellers mit dem eigenen Fahrzeug kompatibel ist. Besitzer eines Autos mit einer Reling können sich glücklich schätzen. Passende Adapter zur Boxenbefestigung sind im Zubehörhandel erhältlich. Auch bei Autos mit einer klassischen Regenrinne gestaltet sich die Anbringung des Gepäckträgers unproblematisch. Sie findet sich heutzutage jedoch nur noch selten. Teilweise gibt es andere Fixierungspunkte für die Dachladung. Allerdings sind sie oft unter einer Abdeckung versteckt.

Bei der Montage empfiehlt es sich, die Anleitung des Herstellers zu befolgen. Um die Anbringung schnell und ohne Schäden abzuwickeln, packen am besten vier statt zwei Hände mit an. Ist die Dachbox befestigt, kann sie für den Winterurlaub beladen werden. Als Grundregel für das Beladen gilt: Schweres Gepäck gehört ins Auto, Sperriges wird in der Dachbox untergebracht. Die etwas sperrigeren Gegenstände in die Mitte der Dachbox laden, leichteres Gut vorne und hinten. Skier oder Snowboards sollten in den dafür vorgesehenen Halterungen befestigt werden. Alle weiteren Gepäckstücke verteilt man so, dass sie nicht verrutschen können. Beim Beladen darauf achten, dass die maximale Last für die Box sowie die maximal zulässige Dachlast des Autos nicht überschritten werden. Abschließend sollte der Urlauber überprüfen, ob alle Schlösser fest verschlossen sind. Schweres Gepäck gehört ins Auto Für das Fahren mit Dachbox gilt die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. In keinem Fall sollte unterschätzt werden, wie sich die Fahreigenschaften mit der Dachlast verändern. Besonders Seitenwindkräfte und der veränderte Schwerpunkt des Fahrzeugs können dem Fahrer zum Verhängnis werden. Deshalb sollte er mit Gepäck auf dem Dach den Fahrstil entsprechend anpassen. Hinsichtlich der Unfallsicherheit der Dachboxen besteht kein Grund zur Sorge.  Schaden könnten die Gepäckträger allerdings durch die Unaufmerksamkeit des Autofahrers nehmen. Kommt man an eine Tiefgarageneinfahrt, sollte bedacht werden, dass die Höhe des Autos um einige Zentimeter gewachsen ist. Ebenfalls nicht empfehlenswert: eine Fahrt durch die Waschanlage mit der Box auf dem Autodach.

Die wichtigsten Dachboxen-Anbieter

Die Auswahl an geeigneten Dachboxen ist groß. Informationen über die Angebotspalette erhalten Sie bei den Herstellern. Neben den Koffern bieten die Transport-Spezialisten auch die zum Auto passenden Grundträger sowie reine Skiträger an.

● Atera: www.atera.de
● Kamei: www.kamei.de
● Mont Blanc: www.montblanc.se
● Thule: www.thule.de

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