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Truck Rallye

Rallye ElChott? Aber sicher!

Rallye ElChott Foto: Jörg Sand/Rallye ElChott 8 Bilder

Noch vor kurzer Zeit standen Rallyes im nordafrikanischen Tunesien im Ruf, wegen der politischen Veränderungen nicht sicher zu sein. Alles nicht (mehr) relevant, meinen die Macher der 30. Rallye ElChott, die gerade zu Ende ging.

22.11.2011 Klaus-Peter Kessler Powered by

Kein Risiko, stellt Rallye-Chef Jörg Schumann rückblickend fest: „Während der gesamten Veranstaltung gab es keinerlei sicherheitsrelevanten Zwischenfälle oder Vorkommnisse auf tunesischer Seite. Die Rücknahme der Genehmigung für die Prüfungen im südlichen Sperrgebiet wegen möglicher versprengter libyscher Kämpfer, war zwar ärgerlich, verstärkte aber eher den Eindruck, dass das tunesische Militär die Situation genau kennt und entsprechend kontrolliert. Alles in allem wurden wir in einem freundlichen und friedlichen Gastgeberland von herzlich Menschen mit offenen Armen empfangen.  

Wir haben uns mit der präzisen Einhaltung der genehmigten Strecken und aller damit verbundenen Auflagen sowie mit verantwortungsvollem Verhalten auf den öffentlichen Straßen dafür bedankt.“
Auf den 10 zu absolvierenden Wertungsprüfungen kamen alle Teilnehmer auf ihre Kosten. Neben schnellen und ultraschnellen Pisten waren auch einige stark verwehte und unwegsame Passagen mit zum Teil anspruchsvoller Navigation zu befahren. Und natürlich gab es, wie für eine „ElChott“ nicht anders zu erwarten, reichlich Dünenfelder zu durchqueren und Dünenkämme zu überwinden. Insgesamt war auf ca. 25 Prozent der Gesamtstrecke „Dünensurfen“ angesagt.

 Das Rallye-Dakar-erfahrene Tatra-Team aus Tschechien brachte seine Sicht auf den Anspruch der ElChott-Prüfungen nach einem Tag im Sand wie folgt zum Ausdruck: „Hätte es auf der letzten Dakar eine solche Prüfung gegeben, wären 50 Prozent der Trucks nicht ins Ziel gekommen.“
Nicht alle Teilnehmer kamen gleich gut mit den Strecken zurecht. Aber Ausstiegsmöglichkeiten vor besonders langen oder schwierigen Passagen ermöglichten es allen, mit zwei Ausnahmen, täglich bei Einbruch der Nacht das Camp oder Hotel zu erreichen.

Leider dünn war mit nur vier Startern das Lkw-Starterfeld. Hingucker war die Replik des Dakar-Siegerfahrzeugs von 1985 der Kasseler Capito-Familie, ein Unimog U 1300 im Originaltrimm. Weitere Starter neben dem Mog in der kleinen waren drei Lkw in der großen Klasse über 7,5 Tonnen: 
Es gewannen Startnummer 501 – Martin Kolomy / René Kilian / Sabri Boughattas (CZ) – Tatra 815 4x4 Dakar; dahinter mit Startnummer 503 – Paul Kretz / Karl Winter / Peter Pessl (A) – MAN TGA 4x4 und mit der Startnummer 502 – Peter Mühmel / Astrid Lottermoser / Florian Mühmel (D) – MAN M2000 4x4.

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