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TÜV

Nord-Süd-Fusion geplant

Foto: TÜV SÜD

Der TÜV Nord und der TÜV Süd wollen fusionieren. Derzeit werde ein Grundsatzvertrag erarbeitet, teilten die beiden technischen Überwachungsvereine am Mittwoch (28.3.) mit.

28.03.2007

"Darin sollen der Zusammenschluss als gemeinsames Ziel festgeschrieben und die Meilensteine dorthin definiert werden." Bei einem Zusammenschluss entsteht das weltweit zweitgrößte Unternehmen der Branche mit 18.000 Beschäftigten und rund 1,8 Milliarden Euro Umsatz. Der TÜV ist in der Öffentlichkeit vor allem durch die Hauptuntersuchung von Fahrzeugen bekannt, seine Leistungen erstrecken sich aber auch auf andere Branchen beispielsweise mit der Überprüfung von Kraftwerksanlagen und Aufzügen.

Weitere Internationalisierung im Visier

Durch eine Fusion wäre der TÜV "für die weitere Internationalisierung und die bis 2008 vollständig vollzogene Liberalisierung des nationalen Industriegeschäfts bestens aufgestellt", teilten die Vorstandsvorsitzenden Peter Hupfer (TÜV Süd AG/München) und Guido Rettig (TÜV Nord AG/Hannover) mit. Synergien erhoffen sie sich auch bei Investitionen in neue Technologien, andere Branchen und Regionen. Letztlich soll der TÜV ertragsstärker werden.

Beide wollen expandieren

Beide Unternehmen treibt die Expansion seit längerem um. So wollte der TÜV Süd im vergangenen Jahr den Schiffsklassifizierer
Germanischer Lloyd übernehmen, kam aber nicht zum Zug. "Wir werden auch in Zukunft zielgerichtet akquirieren", kündigte Hupfer im Dezember an. Der TÜV Süd ist die größere der beiden Firmen mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und rund 11.000 Beschäftigten.

Der TÜV Nord wollte bis 2010 rund 250 Millionen Euro investieren, um seine Marktanteile zu erhöhen. "Vor allem im Industrie- und Lebensmittelbereich werden wir verstärkt investieren", sagte Rettig im Vorjahr. Die Gruppe erlöste 2005 rund 610 Millionen Euro und kam auf eine Umsatzrendite vor Steuern von 4 Prozent. Sie beschäftigt mehr als 6.600  Mitarbeiter.

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