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Final-Lauf beim Tuner Grand Prix 2014

Britischer Dreifach-Triumph im Sonnenschein

sport auto-Tuner GP Final-Lauf 2014 Foto: Roman Domes 48 Bilder

Alle Jahre wieder stehen die High Performance Days in Hockenheim im Fokus der Tuning-Szene. Auf dem sport auto-Tuner Grand Prix können sie alles aus ihren Rennwagen rausholen. Regen dominierte 2014 die ersten Läufe. Doch pünktlich zum Final-Run am Nachmittag kochten die Motoren wieder unter der badischen Sonne. Gute Bedingungen – zumindest für den Sieger, der ohne Dach unterwegs war.

24.05.2014 Roman Domes Powered by

Marc Weber – nein, nicht der Ex-Formel 1-Fahrer – ist Schweizer, mag’s aber lieber britisch. Sein Fahrzeug: ein Caterham Seven Cosworth 2,3 mit 280 PS.

Schweizer Rennfahrer steht auf britische Rennwagen

Für das Team Westermann GmbH fuhr er beim freiwilligen Final-Lauf den Sieg nach Hause. Nach zehn Runden und einer Gesamtzeit von 11:49,188 Minuten sah er als Erster die schwarz-weiß-karierte Flagge. Knapp 6,5 Sekunden später kam der Zweitplatzierte ins Ziel. Auch Joachim Westermann fährt Caterham. Er kam auf Rang Zwei ins Ziel, obwohl sein Seven 620R mehr Leistung abwirft als der seines Team-Kollegens. 310 PS stehen im Datenblatt des Roadsters.

Da wirkt der Caterham – ja, schon wieder – auf Rang drei beinahe schwachbrüstig. Werner Schneiders Werkzeug bringt aber immernoch 200 PS auf den Asphalt, bei einem geringen Leergewicht von rund 500 Kilogramm. Daher rührt der Name R400K, was für 400 PS pro Tonne steht. Übrigens ist diese Leistungsgewichts-Angabe bei allen Caterhams im Namen enthalten.

sport auto High Performance Days 2014 1:42 Min.

Corvette ZR1 durchbricht mit 727 PS die Caterham-Dominanz

Renger van Zarde mag’s amerikanisch. Die brachiale Corvette ZR1 mit 727 PS vom Team Geigercars.de machte den Caterhams vom Team Westermann den Vierfach-Triumph zunichte. Im Final-Lauf des Tuner GP landete die 727 PS starke Vette auf Platz vier und damit vor Yves Faber im Caterham Seven 485RS. Ginge es nur um die absolut schnellste Rennrunde wäre der Kult-Ami sogar vor den Caterhams gelistet – mit einer 1:07,862er Zeit schrammte van Zarde nur knapp am nachmittäglichen Rundenrekord vorbei.

Die Trophäe für die schnellste Runde des Final-Laufs geht an Sascha Gallert vom Team Importracing.

Schnellste Final-Lauf-Runde von Importracing

Mit seinem Mitsubishi Evo 9 Cyberevo brannte er eine 1:07,853 in den Asphalt. Für den Gesamtsieg reichte das jedoch nicht. Das Fahrzeug aus Japan absolvierte nur drei Runden. Sascha Gallert fuhr übrigens auch in den Wertungsläufen mit. Das tat er in einem Importracing-Nissan GT-R. Er mag’s anscheinend importiert. Und japanisch.

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