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Tuning auf dem Genfer Autosalon 2015

Satte PS-Zugabe für die Werksautos

Brabus-Mercedes S-Klasse Coupe 850 57 Bilder

Was haben Brabus Rocket 900, Abt Audi TT, MTM RS6, Mansory Huracán und AC Schnitzer-BMW M4 gemeinsam? Sie alle pusten ihre Serien-Pendants weg. Wir zeigen Ihnen die Tuning-Autos auf dem Autosalon in Genf 2015.

07.03.2015 Andreas Haupt

Die Hersteller überfluten den Genfer Autosalon 2015 mit Sportwagen und sportlichen Modellen (Artikel). Da wollen die Tuner dieser Welt in Nichts nachstehen und kontern mit ihren leistungsgesteigerten Varianten.

Brabus und MTM mit ultraschnellen Limousinen

Brabus plant mit seinem Rocket 900 auf Basis des S65 AMG den Steilflug. Nein, nicht auf den Mond, sondern in die Köpfe der Besucher. Die Bottroper plustern den V12 mit neuer Kurbelwelle, neuen Pleuel und Kolben von 6,0 auf 6,3 Liter auf. Dazu optimiert Brabus den Ansaugbereich, setzt neue Downpipes und bringt neue Lader zum Einsatz. Das Ergebnis: 900 PS und 1.500 Nm Drehmoment. Mit derart viel Kraft lässt der Tuner den V12 aber nicht auf die Antriebswellen los. Daher wird das Drehmoment um 300 Nm runtergeschraubt.

Der Brabus Rocket 900 soll den Standardsprint in 3,7 Sekunden hinter sich bringen, nach 9,1 Sekunden die 200 km/h-Marke sprengen und erst bei über 350 km/h den Gesetzen der Physik erliegen. Damit ist der pfeilschnelle Rocket der wohl potenteste Luxusliner der Welt.

In ähnliche Regionen stößt der MTM Audi S8 Talladega S vor. Die S-Version überflügelt den "Normalo" Talladega mit seinen 802 PS um 42 PS. Damit die Limousine bei hohen Geschwindigkeiten den Kontakt zum Boden hält, setzt MTM dem S8 einen Spoiler auf den Kofferraum.

Abt bringt getunten TT, RS6 und Passat

MTM rückt in Genf außerdem mit einem aufgebrezelten Audi S3 Cabrio (426 statt 300 PS) und einem potenten Audi RS6 an. Der Power-Kombi mit dem Zusatz "Clubsport" wird auf brachiale 760 PS und 945 Nm Drehmoment gesattelt. Eine Achtgang-Automatik muss diese Leistung auf die Straße hieven. Den Asphalt massiert der MTM Audi RS6 gerne mal mit Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h. Für den Imagesprint gibt MTM für den RS6, der 80 Kilo abgespeckt haben soll, eine Zeit von knapp über drei Sekunden an.

Ein Konkurrent des MTM rennt aus Kempten auf den Autosalon Genf 2015. Auf Basis des Ende 2014 vorgestellten RS6-Facelifts legt Abt einen neuen RS6-R in "Daytonagrau Matt" auf. Der Power-Kombi entlädt 730 PS und schafft bis zu 320 km/h.

Außerdem bringt Abt einen frisierten Audi TT 2.0 TFSI mit 310 PS und einen aufgedrehten VW Passat mit. Ein Zusatzsteuergerät verhilft dort dem zweifach aufgeladenen Selbstzünder zu satten 280 PS. Eine Vierrohr-Sportabgasanlage sorgt für das dazugehörige Sounderlebnis.

Mansory Lamborghini Huracán mit 850 PS

Wer auf reinrassige Sportwagen steht, aber gerne getunt, den bedienen FAB Design und Mansory. FAB wertet den McLaren 650S Spider auf und spendiert dem Supersportwagen 32 Extra-PS. Macht in Summe 682 PS. Wer möchte, kann von FAB-Design auch seinen 12C optisch zu einem 650S umrüsten lassen.

Mansory dagegen hämmert dem 5,2-Liter-V10 des Huracán zwei Turbos ein und steigert so die Leistung auf 1.250 PS. Dazu bekommt der Lambo-Stier eine Portion Carbon auf den Leib geschneidert.

Was sonst noch an getunten Modellen in Genf steht? Zum Beispiel ein aufgemotzter M4 von AC Schnitzer. Oder ... Das sehen Sie in unserer großen Fotoshow.

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