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Tuning-Jahresrückblick 2009

Highlights unter den potenten Sportlern

Foto: Gullwing America 88 Bilder

Wirtschaftskrise, Umweltdiskussion, CO2-Grenzwerte – das Jahr 2009 prägten viele Schlagworte. Auch der Tuningbranche machte die Flaute zu schaffen, dennoch wurden die Veredler nicht müde, immer neue Highlights aus dem Hut zu zaubern.

02.01.2010 Uli Baumann Powered by

Mit einem Paukenschlag ging es gleich  im Januar los, als Tuner G-Power seinen Bi-Kompressor-BMW M5 vorstellte, der sich zu einer Topspeed von 367 km/h aufschwang und dem Brabus Rocket damit das Blaue Band der schnellsten Limousine der Welt abluchste.

Tuning-Jahresrückblick 2009: Highlights unter den potenten Sportlern 5:47 Min.

US-Cars mit mehr Dampf unter der Haube

Mit mächtig Dampf lockten 2009 auch die neuen US-Muscle Cars, die in homöopathischen Dosen auch dieseits des Atlantiks im Straßenverkehr mitmischen. Stellvertretend sei hier der Dodge Challenger genannt, der bei Geiger Cars in München ebenfalls mit Kompressortechnik auf 569 PS begracht wurde. Noch heftiger legten die US-Tuner los, die beispielsweise der Ford Mustang zum 800 PS starken Pony machten.

Als echte Tuner-Steilvorlage schoben Porsche den Cayenne Diesel und Mercedes die neue E-Klasse in den Markt. Der erste Selbstzünder von Porsche bekam von verschiedenen Seiten eine neu programmierte Motorsteuerung spendiert sowie Karosserie-Kits, die von den Benziner-Varianten adaptiert wurden. Eine 290 PS-Variante bietet beispielsweise Techart an. Für den neuen Stern aus Stuttgart hingegen wurden Technik- und Optik-Pakete komplett neu aufgelegt. Besonders angetan hatte es den Veredlern dabei das Top-Modell E 63 AMG. Den Vogel schoss aber Brabus ab, der die neue E-Klasse mit dem doppelt aufgeladenen V12-Motor kreuzte und so zur IAA den EV12 One of Ten gebar - 800 PS, 1.420 Nm und über 370 km/h schnell. Nicht ganz so schnell, aber dafür kaum weniger spektakulär trat der Mercedes CL von Asma auf - ein Luxusgleiter im Darth Vader-Kleid.

Ebenfalls beliebt: BMW X5 und X6

Zu den weiter gern gewählten Tuning-Modellen zählten zudem die BMW-Modelle X5 und X6 sowie der neue Audi A5 und dessen supersportlicher Bruder R8.

Doch nicht nur im Oberklasse-Segment wurde eifrig nach Leistung gesucht. Bei Tunern beliebt waren natürlich auch die neuen VW-Modelle Golf und Scirocco. Auch der neue Opel Astra wurde schon von den Veredlern ins Visier genommen. Als besonders potent erwies sich der Ford Focus RS, der in Tuner-Hand auf bis zu 370 PS zulegte.

Tuning für die ganz Kleinen wurde beispielsweise bei Musketier für den Toyota IQ und bei Schnorr für den Fiat 500 exerziert. Hier eine sportliche Optik und dort satte 200 PS unter der Haube. Hamann haucht dem 500er Fiat sogar bis zu 265 PS ein.

Weitere getunte Modelle

Gegen Jahresende drängten dann wieder die hochpreisigeren Modelle in die Tuner-Szene. Vorneweg die Corvette in allen Variationen und der neue Porsche Panamera. Der US-Sportler legte als Loma Performance C6 Blackforce One auf 794 PS zu, Geiger wählte die ZR1 als Basis und kommt auf 710 PS. Mit bis zu 650 PS drängt auch der von Speedart getunte Panamera in die Ü-300 km/h-Liga. FAB Design zeigt den Porsche-Viertürer gar mit 700 PS.

Die Italienfraktion wurde mit dem Ferrari California von Edo Competition, dem F430 Spider von Wimmer oder dem Gallardo GTV von Imsa bedient. Den Jahresabschluss bildete ein Porsche, nein, kein 911er, sondern ein Cayman, der bei Carchip in Berlin zum X-Wide mutierte und den Fans des RS das gab, was das Werk bislang vermissen lässt.

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