Ob Hubraumerhöhung, Anheben des Drehzahlniveaus oder Chiptuning - vor der Leistungssteigerung sollten die Voraussetzungen geprüft werden. Welche Art von Motor-Tuning kommt für mein Auto in Frage? Sind Kupplung, Kühlsystem, Schmierkreislauf, Bremsen und Fahrwerk des Fahrzeugs entsprechend ausgelegt und kommen sie mit dem Leistungsplus zurecht? Schließlich ist eine Leistungssteigerung zwangsläufig mit einer höheren mechanischen und thermischen Belastung verbunden.
Meist äußert sich schlechtes Motortuning in Softwareproblemen und nicht funktionierenden Steuergeräten, überhöhten Temperaturen, Einspritzdrücken und Turbolader-Drehzahlen oder durch eine erhöhte Belastung des Antriebsstranges und der Bremsanlage. Darüber hinaus kann sich durch die Veränderungen das Abgas- und Geräuschverhalten des Autos ändern. In diesem Fall zieht der Gesetzgeber das Fahrzeug aus dem Verkehr. Eine Änderungsabnahme ist praktisch unumgänglich. Wer seinen Boliden im Tuning-Fachbetrieb einer Kraftkur unterziehen lässt, ist normalerweise fein raus, denn dort kümmert man sich auch um Prüfung und ordentliche Papiere. Zudem gibt es beim professionellen Tuner eine Garantie auf die geleistete Arbeit.
Tuning-Spezial: Tuning-Spezial: Motortuning
Die Königsdisziplin des Tunings ist nach wie vor die Leistungssteigerung. Allerdings sind Eingriffe am offenen Herzen nicht nur in der Medizin mit Risiken verbunden. Das Gleiche gilt auch für Modifikationen am Motor.
Autor: Ralf Bücheler

