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Tuning World 2007

Tage des Tunings

Foto: Oliver Strohbach 69 Bilder

Mit Video ++ Etwas Bauchgrimmen hatte ich ja schon - vor diesem Dienstag. Der Auftrag: Impressionen einfangen von der Tuning World am Bodensee. Bei vollem Publikumsverkehr und 28 Grad Außentemperatur.

30.04.2007 Powered by

Eine Messe also, voller turbogeiler GTI-Fahrer und verschärft tief gelegter Dreier-BMW. Voll, laut, nervig?

Um es gleich vorweg zu nehmen, der Tag ist erstaunlich angenehm verlaufen. Es fing an mit einer lockeren Anfahrt über die A81 an den Bodensee. Dank des potenten, aber unauffälligen Astra GTC Turbo waren schnell ein paar Golf-Tief-Lieger überholt. Die Navi-Ankunftszeit rückte der Öffnungszeit der Messe immer näher - während die Vorfreude immer weiter zunahm.

Stau am Bodensee

Nach einem halbstündigen Verkehrsproblem - immerhin mit Blick auf den morgendlichen Bodensee - waren die zehn Messehallen der Tuning World endlich erreicht. Rund 1.000 Fahrzeuge, unendlich viele Felgen, Sound-Anlagen und Angel-Eyes-Scheinwerfer gab es zu begucken. Etwa 100.000 Tuning-Fans, so schätzt der Veranstalter, werden die Messe bis zum 1. Mai besuchen.

Die Glam Girls sorgten für volle Speicherkarten

Der größte Teil der Tuningfans wird sich vermutlich gegen Mittag in der Performance Area einfinden. Dann nämlich locken die kaum bekleideten "Tuning World Glam Girls" mit ihren Reizen. Und ungelogen, die Mädels verstehen ihr Geschäft. Viel Haut und reichlich eindeutige Bewegungen. Entsprechend begeistert zeigte sich die Fangemeinde. Na ja - nach dem Auftritt war die Speicherkarte voll und der Hals trocken.

Zurück zu den Autos 

Also Wasser kaufen und zurück in die Tuning-Welt. Autos gucken. Insider dürften allzu viel Neues nicht gefunden haben. Hier ein Hamann-Lambo, dort eine Brabus-C-Klasse. Das war’s. Ansonsten eine Fülle an hübsch gemachter Audi TT. Macht aber nichts. Die Besucher schienen sehr zufrieden. Poster sammeln, Fotos machen und weiter.  Dabei war die Stimmung keineswegs messetypisch gereizt und rempelig. Nein - die Fangemeinde war friedlich-höflich und offensichtlich zufrieden mit dem Event.

Viel Kunst und wenig Krempel

Wem die Menschenmenge doch zu viel wurde, der konnte sich in die Hallen A4 bis A6 verziehen. Dort präsentierten fleißige Clubs ihre besten Stücke. Schön sortiert nach Marke und Modell. Viel Chrom, viel Gold und viele, viele Stunden sauber ausgeführte Arbeiten gab es zu bewundern. Und auch die Schrauber selbst präsentierten sich - meist zusammen mit einem Liegestuhl, einem Kasten Bier oder einer kompletten Zapfanlage.

Der besondere Trend bei dem Home-Tunern scheint derzeit übrigens die Befellung von Kfz-Innenräumen zu sein. Gleichgültig ob Tiger, Kamel oder Krokodil - zahlreiche Pelze waren in den Polos und Gölfen auf der Messe verbaut.

Bühne frei für Terry Grant

Zum Abschluss ging es auf der Freifläche mächtig quer daher. Stuntman Terry Grant ließ die Reifen qualmen und driftete bis die Reifen platzten. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, Gas und Vorderrad zu blocken, auszusteigen und seinen herrenlos driftenden TVR lässig von außen zu umrunden. Respekt.

Ab nach Hause

Nach so viel Glitzer-Chrom und Spektakel fiel die Heimreise im unauffälligen Astra überraschend schwer. Kein Chrom. Kein Sportfahrwerk. Immerhin: Die zahlreichen grünen Männer ignorierten den Opel und seine Insassen zuverlässig. Der abgestrippte giftgrüne GTI hinter uns war dagegen fällig.

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