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TVR kündigt Comback an

Erster Sportler kommt 2017 - aus Wales

TVR Teaser 2017 Foto: TVR 5 Bilder

Die legendäre britische Sportwagenmarke TVR will 2017 mit einem ersten neuen Modell wieder im Markt aufschlagen. Geburtshilfe leisten dabei Ex-F1-Designer Gordon Murray und Cosworth. Jetzt gibt es einer ersten Einblick in die Technik.

20.05.2016 Uli Baumann Powered by

Lange war es reichlich still um die Marke TVR. Auf verschiedene  Besitzerwechsel folgten immer wieder neue Ankündigungen, aber eben keine neuen Autos. Mitte 2015 hatten sich die Briten wieder zu Wort gemeldet und das Comeback für 2017 angekündigt. Zudem hat der Sportwagenbauer konkrete Pläne für die neuen Modelle vorgelegt. Zur Weihnachtszeit 2015 hatten die Briten ein erstes Teaserbild an potentielle Kunden verschickt – dann zeigten sie ein weiteres Bild in einer anderen Lackierung und mit veränderten Felgen. Es zeigt einen Sportwagen mit Sidepipes und markanten Entlüftungskiemen in den Flanken. Das neue Bild wurde anlässlich der Bekanntmachung der neuen Produktionsstätte veröffentlicht. Die wir, ebenso wie das neue Aston Martin-Werk in St Anthan in Wales liegen, genauer in Ebbw Vale unweit von Newportport. Schon der ehemalige TVR-Besitzer Nikolai Smolensky hatte über ein Werk in Wales nachgedacht. Die walisische Regierung wird in die TVR-Produktionsstätte investieren, schließlich werden in der Region Arbeitsplätze geschaffen. Schon jetzt sollen 400 Aufträge vorliegen, die die Produktion bis 2018 sicherstellen.

TVR setzt auf Cosworth-Power und Murray-Design

TVR-Besitzer Les Edgar, der sein Vermögen mit Computerspielen gemacht hat, hat sich für die Wiederauferstehung der von ihm 2013 übernommenen Sportwagenmarke TVR kompetente Partner ins Boot geholt. Das Design und das technische Konzept für die neuen Modelle soll der Ex-Formel 1-Designer Gordon Murray mit seinem Team beisteuern. Die Motorpower liefert Cosworth zu. Gesetzt ist ein Fünfliter-V8-Saugmotor mit Trockensumpfschmierung und rund 470 PS, dessen technische Basis vom Ford Mustang kommt. Es bleibt beim Zweisitzer mit Frontmotor, 6-Gang-Handschaltung und Hinterradantrieb. Es bleibt auch beim traditionell geringen Elektronikeinsatz. Viel mehr als ein ABS soll es nicht an Bord der TVR-Modelle geben.

Unter dem Karosseriekleid aus Verbundmaterial setzen die rund 1.200 kg schweren TVR-Modelle auf einen stählernen Gitterrohrrahmen mit Einzelradaufhängungen. Hier soll das von Murray entwickelte iStream-Modulsystem – Stahlrohrrahmen in Kombination mit Composite-Sandwich-Modulen – zur Anwendung kommen. Wie das aussehen wird ziegt das jüngste Teaserbild. Zum Marktstart soll vom neuen TVR eine Sonderserie mit Kohlefaserkarosserie aufgelegt werden, die Serienmodelle tragen hingegen ein Karosseriekleid aus GFK. Die hochwertigeren Bodypanels sollen aber nachrüstbar sein. In den kommenden zehn Jahren sollen insgesamt vier neue Modelle aufgelegt werden.

Für den ersten neuen TVR sollen schon rund 400 fixe Bestellungen vorliegen.

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