6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Twintec-Prototyp

Euro 6-Nachrüstung möglich

Twintec Euro6-Nachrüstung BNOx SCR System Foto: Twintec

Dieselmodellen, die nicht die Euro 6-Abgasnorm erfüllen droht künftig in verschiedenen Metropolen ein Fahrverbot. Abgasspezialist Twintec hat ein Nachrüstsystem entwickelt, das Euro 5-Diesel auf Euro 6 trimmt.

22.03.2017 Uli Baumann 6 Kommentare

Die Autoindustrie hadert noch mit einer möglichen Nachrüstung von Euro 5-Dieseln auf Euro 6-Niveau. Technisch zu aufwändig, zu teuer oder schlicht nicht machbar heißt es. Abgasspezialist Twintec zeigt nun mit einem Prototypen, dass es doch geht.

Auf Basis einer für für Land- und Baumaschinen entwickelten Abgasnachbehandlung mit AdBlue-Einspritzung hat Twintec nun einen Prototyp für den Pkw-Einbau vorgestellt. Verbaut wurde der Prototyp in einem VW Passat TDI aus dem Baujahr 2014, der die Euro 5-Abgasnorm erfüllt.

Umrüstkosten liegen bei rund 1.500 Euro

Zentrales Element des Systems ist die neue Harnstoffeinspritzanlage. Vereinfacht besteht das BNOx SCR-System also aus einem Generator, welcher NH3 Gas direkt in den Abgasstrang eindosiert. Während bei werkseitig eingebauten Anlagen das Additiv direkt in die Auspuffanlage eingespritzt wird, nutzt Twintec einen im Motorraum verbauten elektrischen Generator der das Additiv in gasförmiges Ammoniak verwandelt, bevor es dem Abgas zugeführt wird. Damit reduziert Twintec die für die Schadstoffreduzierung notwendigen Temperaturen, denn der Generator erzeugt bereits ab Abgastemperaturen von 150 Grad Ammoniak, während herkömmliche AdBlue-Anlagen erst ab 220 Grad aktiv werden. Zudem kompensiert er eine motorferne Anordnung des SCR-Kats.

Nach Angaben von Twintec soll das BNOx-SCR-System die Stickoxide um 99 Prozent auf dem Prüfstand und um 94 Prozent unter realen Bedingungen auf der Straße reduzieren. Damit soll sogar sogar die ab 2020 gültige Euro-6d-Norm erreichbar sein. Die Kosten für eine Umrüstung sollen bei rund 1.500 Euro liegen. Eine mögliche staatliche Förderung ist derzeit nicht in Sicht, die Kosten würde damit komplett der Fahrzeughalter tragen.

Neuester Kommentar

@Chris1301:
Diese Frage(n) sollte das KBA beantworten - einfach mal eine Anfrage stellen ;-)
Wenn nachgewiesen ein funktionsfähiger Prototyp existiert und die Firma Twintec dies dem KBA zur Freigabe übergeben hat (wurde mir nach einem Anruf so bestätigt), dann ist eine Serienreife prinzipiell nur noch die Übergabe in die Werkhalle von Twintec...
Die spannende Frage ist doch einzig, ob der Prototyp eine Zulassung erhält.
Danach kann man sich um Herstellerspezifische Themen kümmern, wo das geht und wo nicht.

Solange allerdings die Politik kein Interesse daran hat eine Zulassung für einen Euro-6 Nachrüstsatz zu ermöglichen, wird genau garnichts passieren.
Ausser dass alle Dieselfahrer vor Euro6 den Autolobbyismus mit einer Zwangsenteignung in Form eines Wertverfalls ihres Fahrzeuges finanzieren...
Danke dafür !

rheinschwimmer 27. März 2017, 13:42 Uhr
Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden