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Typklassen

Klassenkampf

Deutschlandkarte, Fähnchen, Städte Foto: Matthias Seeburger

Die Regional- und Typklassen sind die wichtigsten Stellschrauben bei der Berechnung der Beitragsprämie. Wie sie zustande kommen und was sich 2013 ändert.

15.10.2012 Brigitte Haschek

Alle kennen sie, doch niemand weiß so richtig, was dahintersteckt. Die Kfz-Versicherer bedienen sich der Regional- und Typklassen (siehe www.gdv.de), um die Prämien für die Haftpflicht- und für die Kaskoversicherung berechnen zu können. Je niedriger die Einstufung, desto günstiger die Autoversicherung. Die Regionalstatistik spiegelt die Schadenbilanz einer bestimmten Region in Deutschland wider. Einflussfaktoren sind das Fahrverhalten der Versicherten, die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge und die örtlichen Straßenverhältnisse. Außerdem werden bei der Kaskoversicherung lokale Besonderheiten wie Diebstahlrisiko, Sturm- und Hagelschäden sowie Zahl der Wildunfälle berücksichtigt.

Für die Haftpflicht gibt es zwölf, für die Teilkasko 16 und für die Vollkasko neun Regionalklassen. Sie werden – wie die Typklassen – jährlich überprüft, und Änderungen greifen in der Regel jeweils zum1. Januar des Folgejahres. Für rund 70 Prozent der Fahrzeughalter wird sich 2013 bei der Haftpflicht-Einstufung nichts ändern, nur 30 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge kommen in eine andere Klasse. In der Vollkasko verändert sich für 82 Prozent nichts, und in der Teilkasko bleibt für fast 78 Prozent der Autofahrer alles beim Alten.

Alter des Versicherungskunden wird erstmals berücksichtigt

In den Typklassen schlägt sich die Schaden-und Unfallbilanz eines jeden der 22.000 zugelassenen Automodelle nieder. Werden mit einem Autotyp weniger Schäden als in den Vorjahren gemeldet, kommt er in eine niedrigere Typklasse. Umgekehrt funktioniert es genauso. Für die Haftpflicht gibt es 16, für die Teilkasko 24 und für die Vollkasko 25 Klassen. Rund die Hälfte aller Modelle bekommt 2013 eine neue Haftpflicht-Typklasse. Denn erstmals werden das Alter des Versicherungskunden und des jüngsten Nutzers des Wagens berücksichtig. In der Vollkasko sind knapp 45 Prozent von Umstufungen betroffen, bei der Teilkasko etwas mehr als die Hälfte. Für die Vollkasko-Ersteinstufung neuer Modelle werden drei Normcrashs gefahren, um die Reparaturkosten zu ermitteln.

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