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Königin der Meere

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Sie ist Werkzeug und Statussymbol zugleich: Die Rolex Submariner steht einsam als Synonym für die Gattung. Über 50 Jahre nach ihrem Debüt ist sie begehrter denn je.

19.04.2007 Alf Cremers Powered by

Es war ein heißer, sonniger Januartag im Jahr 1957. Für Luis Marden, das forschende und schreibende Universalgenie von "National Geographic", sollte es der bedeutendste in seinem Leben werden.

Legendäre Submariner

Der begeisterte Taucher fand in der Nähe von Pitcairn Island, 1.300 Meilen südlich von Tahiti, die Wrackteile der Bounty, Schauplatz der wohl berühmtesten Meuterei aller Zeiten. Als Marden die Rumpfreste auf dem Meeresboden in 120 Meter Tiefe fand, trug er eine Rolex Submariner.

Damals war sie die erste professionelle Taucheruhr überhaupt. Luis Marden hielt ihr 16 Jahre lang die Treue, dann kaufte er sich noch eine Submariner, diesmal eine Date als Chronometer. Denn typisch für alle Rolex-Oyster- Modelle ist ihre lange Lebensdauer, ihre sanfte technische Evolution und ihre Funktionalität.


Bis ins kleinste durchdachte Konstruktion

Die Drehlünette zur Kontrolle der lebenswichtigen Dekompressionszeit lässt sich aus Sicherheitsgründen nur gegen den Uhrzeigersinn drehen. Zwei Stahlnocken schützen die verschraubte Triplock-Aufzugskrone. Ihre dreifache Sicherung hält auch großem Wasserdruck stand. Das kontrastreiche Zifferblatt mit den Stundenzeichen aus Leuchtmasse und den deutlichen Zeigern lässt sich auch in der Finsternis des Meeres gut ablesen.

Zur eindeutigen Unterscheidung trägt der Stundenzeiger noch eine große kreisförmige Markierung, die wie ein Mercedes-Stern aussieht. Das massive Fliplock-Edelstahlband besitzt eine aus der Faltschließe ausklappbare Verlängerung, die das Band geschmeidig über den Taucheranzug gleiten lässt.

Ein verschraubter Gehäuseboden schützt das extrem ganggenaue Chronometerwerk. Rolex hat beim heutigen Kaliber 3135 traditionelle Elemente wie die Breguet-Spirale und die Unruhbrücke beibehalten, allerdings die Schlagzahl auf 28.800 Halbschwingungen pro Stunde erhöht.


Die Kraftquelle, der große Zentralrotor mit Schwermetall- Schwungmasse, zieht die Zugfeder beidseitig auf.

Die Submariner Date hat noch zwei Schwestern

Die puristische Variante heißt schlicht Submariner und verzichtet auf Datumsanzeige und Chronometerprüfung, die professionelle Version zum Tieftauchen nennt sich Sea-Dweller. Ihr Gehäuse ist deutlich höher als das der Submariner, das Saphirglas muss ohne Datumslupe auskommen. An der Flanke sitzt das automatische Helium-Ausgleichsventil.

Zum 50. Geburtstag der Submariner erschien ein Sondermodell mit seegrüner statt schwarzer Drehlünette. Die ausgeprägte technische Ästhetik einer Rolex Submariner spricht auch Kenner an, die mit Tauchsport gar nichts im Sinn haben. Sie tragen sie täglich, zum Anzug im Büro.

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