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Umfrage zur künftigen Mobilität

Elektroautos gewinnen an Akzeptanz

Elektroautos gewinnen auch in Deutschland zunehmend an Akzeptanz.

Rund zwei Drittel der Deutschen können sich mittlerweile vorstellen, unter bestimmten Voraussetzungen auf Elektroautos umzusteigen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Creditplus Bank zum Thema "Automobilität 2014" hervor.

20.05.2014 auto motor und sport

Von den 1.000 deutschen Bundesbürgern, die an der Online-Umfrage im April 2014 teilnahmen, bekundeten insgesamt 63 % ihr Interesse für Elektroautos. 14 % der Befragten wären sogar bereit, ihr jetziges Auto der Umwelt zuliebe bedingungslos gegen ein E-Modell zu tauschen. Unter der Voraussetzung einer staatlichen Förderung würden zwölf Prozent den Umstieg wagen. Und für 37 % hängt ihre Bereitschaft von den möglichen Mehrkosten ab: 24 % der 1.000 Studienteilnehmer würden demzufolge auf ein Elektroauto umsteigen, wenn es keine Mehrkosten verursacht. 13 % würden ihre Entscheidung von der Höhe der Mehrkosten abhängig machen.

Noch mangelt es an der Reichweite

Ein Viertel der Befragten bekundete in der Studie sogar die Bereitschaft, einen zusätzlichen oder einen höheren Kredit für Elektroautos aufzunehmen. Auf der anderen Seite gaben allerdings auch 37 % der Teilnehmer an, dass sie ihr jetziges Auto nicht gegen einen Stromer tauschen würden. Als wichtigsten Grund der Ablehnung verzeichneten die Forscher die derzeitige Reichweite von Elektroautos, die in den Augen vieler noch zu wünschen übrig lässt (21 %). Sieben % sind der Meinung, dass sich ein richtiges Auto durch einen Verbrennungsmotor auszeichnet, und 4 % schrecken vor einem vermeintlich komplizierten Aufladevorgang zurück. 5 % der 1.000 Befragten gaben ab, gar kein Auto zu fahren - und dementsprechend auch nicht auf ein E-Fahrzeug umsteigen zu wollen.

Dennoch räumen die Deutschen Elektroautos sowie Hybrid-Fahrzeugen ein große Potenzial ein. Jeder Vierte kann sich vorstellen, in zehn Jahren ein Hybrid-Modell zu fahren. Damit liegt diese Antriebsvariante sogar vor den Benzin- und Dieselfahrzeugen: An sie glaubt laut der Studie nur noch jeder Fünfte.

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