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Umstellung der Kfz-Steuer in Europa nach CO2-Ausstoß

EU will City für Elektroautos reservieren

Foto: dpa 7 Bilder
11.03.2011 Birgit Priemer

Brüssel. Die Europäische Union will nach und nach Autos mit Verbrennungsmotoren aus den Innenstädten ausschließen. Ein gänzliches Verbot plant die EU ab dem Jahr 2050. Dann sind Innenstädte nur noch für Autos mit Elektroantrieb oder anderen klimaunschädlichen Antrieben offen. Einschränkungen sollen schon vorher in Kraft treten.

So will die EU den Anteil von Autos mit Verbrennungsmotor bis 2030 halbieren und plädiert dafür, die Kfz-Steuer in der Union umzustellen. Künftig soll wenigstens die Hälfte der Steuer vom CO2-Ausstoß abhängen. Dies geht aus dem Weißbuch Verkehr hervor, das EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger und Klimaschutz-Kommissarin Connie Hedegaard am 8. März in Brüssel vorgestellt  haben. Die Steuern auf Diesel-Autos lägen bei einer solchen Umstellung der Kfz-Steuer etwa doppelt so hoch wie für Benziner, da Diesel-Fahrzeuge mehr CO2 ausstoßen.

Wie die Rheinische Post aus Düsseldorf berichtet, denkt die EU-Kommission auch über Rahmenbedingungen zur Einführung von City-Maut-Systemen nach.
Nach einer Kalkulation der EU müssen bis 2050 etwa 10,8 Billionen Euro in sauberere Kraftfahrzeuge, die Umstellung der Industrie sowie die Sanierung von Gebäuden investiert werden. Nur in diesem Fall sei das Ziel der EU erreichbar, den CO2-Ausstoß im gleichen Zeitraum um 80 Prozent zu senken.

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