Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Umweltbundesamt

Autos müssen sparsamer werden

Porsche 911 GT3 R von a-workx/Wieth-Racing, Auspuff Foto: Deckbar, Rossen Gargolov, Upietz

Nach dem Vorstoß der EU-Kommission für weniger Biosprit in Europa hat der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, die Autoindustrie zum Bau sparsamerer Autos aufgerufen.

13.09.2012 dpa

Da die EU-Kommission offenbar plane, den für 2020 geplanten Bio-Anteil in den Kraftstoffen niedriger anzusetzen, müssten die Autobauer künftig einen strengeren CO2-Grenzwert für ihre Neuwagenflotte einhalten, sagte Flasbarth der "Frankfurter Rundschau".

Biosprit-Nachlass fragwürdig

Er erinnerte daran, dass die Autoindustrie statt der ursprünglich von der EU für 2015 geforderten 120 Gramm CO2 pro Kilometer nur 130 Gramm vorgeschrieben bekam; der Rest sollte unter anderem über den Biosprit hereingeholt werden. "Dieser "Nachlass" ist infrage zu stellen", sagte der UBA-Chef.

Flasbarth forderte, Autos künftig auf niedrigere Höchstgeschwindigkeiten auszulegen. Sie würden dann automatisch weniger schwer und dadurch sparsamer. "Ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen würde durch diesen Effekt eine große positive Wirkung zeigen", sagte er.

Flasbarth warnte allerdings vor einer zu abrupten Kehrtwende in der Bioenergie-Politik. "Die Einschätzung, dass die Bioenergie den Hunger auf der Welt maßgeblich beeinflusst, teilt das Umweltbundesamt nicht", sagte er zu der jüngst auch von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) aufgegriffenen Debatte. Es gebe keine Anzeichen, dass sie der relevante Treiber dafür ist - zumindest im Augenblick.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige