Das wären rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag (12.12.) mitteilte.
Elf Verkehrstote jeden TagDamit sterben in diesem Jahr durchschnittlich jeden Tag elf Menschen im Straßenverkehr - einer mehr als 2010, dem Jahr mit den bislang wenigsten Verkehrstoten seit Beginn der Statistik. Deutlich mehr Menschen als im Vorjahr starben 2011 auf Landstraßen. Von den Verkehrsteilnehmern traf der Anstieg besonders Fußgänger, Motorradfahrer, Jugendliche (15 bis 17 Jahre) und Senioren. Als einen wesentlichen Grund nennen die Statistiker die Witterung.
Bei den Verletzten ist ebenfalls ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu erwarten, um etwa fünf Prozent auf 389.000. Die Zahl der erfassten Unfälle wird dagegen voraussichtlich leicht sinken - um mehr als zwei Prozent auf rund 2,35 Millionen.
Den stärksten Anstieg tödlicher Unfälle gab es auf den Landstraßen. Nach genaueren Erhebungen, die erst für die ersten drei Quartale vorliegen, waren es 8,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Weniger tödliche Unfälle sehen die Fachleute nur auf den Autobahnen - in den ersten neun Monaten betrug das Minus im Jahresvergleich 6,0 Prozent.
In den Städten und Dörfern des Landes ließen dagegen auch mehr Verkehrsteilnehmer ihr Leben. Die Zahl tödlicher Unfälle nahm innerorts im Vergleichszeitraum um mehr als vier Prozent zu.






