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Unfallstatistik

Erstes Halbjahr 2007

Foto: dpa

In der ersten Jahreshälfte kamen auf deutschen Straßen insgesamt 2.477 Menschen ums Leben. Das waren 177 oder 7,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2006, berichtet das Statistische Bundesamt am 22.8. in Wiesbaden.

22.08.2007

Insgesamt wurden in der ersten Hälfte des Jahres 1.115.796 Unfälle registriert (Vorjahr: 1.088.135), ein Zuwachs von 2,5 Prozent. Bezogen auf je eine Million Einwohner starben in der ersten Hälfte des Jahres im Bundesdurchschnitt 30 Straßenverkehrsteilnehmer.

Verletzt wurden in Deutschland 211.400 Personen, ein Plus von elf Prozent. Des Weiteren gab es 165.500 Unfälle mit Personenschaden (plus 12,3 Prozent). Bei rund 950.000 Unfällen entstand lediglich Sachschaden (plus 1,0 Prozent).

Die Zahl der Verunglückten im Straßenverkehr nahm am deutlichsten in den Bundesländern Bremen (plus 15,8 Prozent), Niedersachsen (plus 15,7 Prozent) und Hamburg (plus 14,2 Prozent) zu. Die meisten Menschen starben auf bayrischen Straßen (453 Getötete, ein Plus von 59). Einen leicht rückläufigen Trend gab es dagegen in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz (jeweils minus 13) sowie Sachsen-Anhalt mit zehn Toten weniger als im ersten Halbjahr 2006.

Allein im Monat Juni  wurden von der Polizei in Deutschland rund 190.900 Straßenverkehrsunfälle registriert, was einem Plus von 3,6 Prozent  gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

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