Unfallstatistik: Minus im November

Im November 2003 wurden in Deutschland 534 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet, zwei Prozent weniger als im November 2002, das meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch (21.1.).

Dieses Ergebnis repräsentiert seit Einführung der Statistik 1953 die wenigsten Getöteten in einem November. Die bisher geringste Zahl an Verkehrstoten in einem November gab es im Jahr 2002 mit 547. Im Vorjahresvergleichsmonat waren es noch 296 Unfallopfer mehr als im November 2003.

Insgesamt nahm die Polizei 196.200 Unfälle auf, sechs Prozent weniger als im November 2002. Davon waren 27.800 (minus acht Prozent) Unfälle mit Personenschaden, wobei 36.500 Verkehrsteilnehmer (minus acht Prozent) verletzt wurden, und 168.400 (minus fünf Prozent) Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand.

In den Monaten Januar bis November 2003 wurden damit in Deutschland 6.074 Verkehrsteilnehmer getötet (minus fünf Prozent) und 427.200 (minus vier Prozent) verletzt. Die Polizei registrierte in diesem Zeitraum 2,05 Millionen (minus zwei Prozent) Straßenverkehrsunfälle, davon 327.700 (minus drei Prozent) Unfälle mit Personenschaden und 1,72 Millionen (minus zwei Prozent) Unfälle mit nur Sachschaden.

Deutlich weniger Getötete in Baden-Württemberg

Betrachtet nach Bundesländern konnte besonders Baden-Württemberg mit einem Minus von 111 Getöteten die Zahl der Unfallopfer gegenüber dem November 2002 deutlich reduzieren.Auch Niedersachsen (minus 97) und Nordrhein-Westfalen (minus 82), Sachsen (minus 43) und Brandenburg (minus 34) trugen einen spürbaren Anteil am Rückgang bei.

Einen gegensätzlichen Trend wiesen allerdings die Bundesländer Sachsen-Anhalt (plus 29), Thüringen (plus 16), Saarland (plus 13) und Rheinland-Pfalz (plus zehn) auf.

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete zwischen Januar und November 2003*


Bundesland Verunglückte darunter Getötete
Baden-Württemberg 51.397 (-4,6%) 722 (-111)
Bayern 76.436 (-3,7%) 1.182 (-7)
Berlin 15.620 (-5,9%) 74 (-6)
Brandenburg 13.301 (-7,3%) 302 (-34)
Bremen 3.521 (-9,8%) 20 (+8)
Hamburg 10.528 (-8,7%) 38 (+9)
Hessen 32.566 (-3,0%) 458 (-6)
Mecklenburg-Vorp. 9.917 (-7,3%) 256 (-16)
Niedersachsen 44.891 (-6,7%) 685 (-97)
Nordrhein-Westfalen 81.177 (-3,1%) 844 (-82)
Rheinland-Pfalz 23.343 (+0,6%) 340 (+10)
Saarland 6.233 (-0,3%) 73 (+13)
Sachsen 20.651 (-4,3%) 327 (-43)
Sachsen-Anhalt 13.181 (-3,3%) 283 (+29)
Schleswig-Holstein 16.555 (-7,1%) 195 +9)
Thüringen 12.361 (-3,0%) 263 (+16)
Deutschland¹ 433.249 (-3,9%) 6.074 (-296)

*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.

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uba

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